VIG - Analysten erwarten für 2017 Zuwächse bei Prämien

Wien (APA) - Die Vienna Insurance Group (VIG) dürfte am morgigen Donnerstag solide vorläufige Gesamtjahreszahlen für 2017 vorlegen. Von der APA befragte Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) und der Baader Bank prognostizieren Zuwächse bei den Prämien und dem Vorsteuergewinn. Der Nettogewinn dürfte um ein Prozent zurückgehen.

Die Experten erwarten für 2017 einen Vorsteuergewinn (EGT) im Schnitt von 436,7 Mio. Euro. Damit hätte das EGT nach 407 Mio. Euro im Vorjahr um sieben Prozent zugelegt. Für 2019 soll der Betrag auf 450 bis 470 Mio. Euro ansteigen, hatte die Chefin der VIG, Elisabeth Stadler, Ende Februar gesagt.

Auch die Konzernprämieneinnahmen sollen 2019 auf 9,5 Mrd. Euro klettern, stellte Stadler damals in Aussicht. Der Versicherer könnte auf einem guten Weg dorthin sein. So erwarten die Analysten für das abgelaufene Geschäftsjahr 2017 für die verrechneten Prämieneinnahmen einen Betrag von schon 9,29 Mrd. Euro. Im Jahr davor waren es nur 9,05 Mrd. Euro gewesen.

Dabei dürften die Prämien im vierten Quartal im Vergleich zum Vorjahr und im Monatsvergleich zugelegt haben. Im Vorjahresquartal wurden 2,09 Mrd. Euro und im dritten Quartal 2,18 Mrd. Euro verbucht. Aus den Schätzungen der Erste Group und der RCB geht hervor, dass die Prämieneinnahmen im vierten Quartal 2017 allein bei 2,21 Mrd. Euro liegen könnte. Die Analysten der Erste Group verweisen dabei auf das Wachstum in Zentral- und Osteuropa (CEE), wo die VIG stark vertreten ist.

Das Finanzergebnis und der Nettogewinn für das Gesamtjahr liegen in etwa auf dem Niveau von 2016. Während das Finanzergebnis um ein Prozent auf 965,1 Mio. Euro steigen soll, dürfte der Nettogewinn um ein Prozent auf 285,3 Mio. Euro zurückgehen. Ende Oktober wütete der Sturm "Herwart". Er könnte für höhere Schadensforderung gesorgt haben, schreiben die Experten der Erste Group in ihrer jüngsten Studie.

Vienna Insurance Group - Analystenprognosen von RCB und Baader für das Geschäftsjahr 2017 (in Mio. Euro):

~ Schnitt Vorjahr +/- Verrechnete Prämien 9.293,9 9.051 3% Finanzergebnis 965,1 959 1% Ergebnis vor Steuern (EGT) 436,7 407 7% Nettogewinn* 285,3 288 -1% ~

* nach Minderheit und vor Hybrid-Koupon

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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