Viertgrößte Bank der Ukraine ist zahlungsunfähig

Das viertgrößte Kreditinstitut der Ukraine ist pleite. Die Delta Bank wurde am Dienstag von der Zentralbank für zahlungsunfähig erklärt. Zentralbank-Chefin Walerija Gontarewa sagte, dem Geldhaus sei es nicht gelungen, "rasche, effektive und wirksame Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Finanzen" einzuleiten. Delta habe "riskante Geschäfte" gemacht.

"Die Bank hat sich entschieden, Unternehmenskredite zu vergeben, obwohl sie unglücklicherweise nicht genügend Expertise in diesem Bereich hatte", sagte Gontarewa.

Delta hat eine Bilanzsumme von rund 60 Mrd. Hryvnia (rund 2 Mrd. Euro). 94 Prozent der Kontoinhaber sollen ihr gesamtes Guthaben zurückbekommen, erklärte die Zentralbank. Sie garantiert für eine Summe von bis 200.000 Hryvnia (6.720,50 Euro).

Die Zentralbank hat im vergangenen Jahr 30 Kreditinstitute dichtgemacht. Seit Jahresbeginn kamen weitere zehn hinzu. Viele Geldhäuser waren bereits während der Finanzkrise 2008/09 angeschlagen.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker