Vienna Insurance fusioniert Kroatien-Töchter

Wien (APA) - Die börsennotierte Vienna Insurance Group (VIG) fusioniert ihre Tochtergesellschaften in Kroatien. Der Bankenversicherer Erste osiguranje werde unter Vorbehalt der Zustimmung der lokalen Behörden voraussichtlich Ende April 2018 mit der Wiener osiguranje verschmolzen, teilte die VIG am Montag mit. Damit will man den Bankenvertrieb stärken.

Nach Ungarn, der Slowakei und Österreich sei in den Aufsichtsratsgremien nun auch grünes Licht für die Verschmelzung der kroatischen Konzerngesellschaften gegeben worden. Wie für diese vorangegangenen Entscheidungen gelte auch für Kroatien, dass die geplante Forcierung des Bankversicherungsgeschäfts mit Fokus auf die Nichtlebens- und Krankenversicherung in der Zusammenlegung der Gesellschaften gesehen wird. Auch in Kroatien werde die Bankversicherungsmarke für die Kunden der Erste-Group-Tochtergesellschaften weitergeführt, so VIG-Chefin Elisabeth Stadler laut heutiger Pressemitteilung.

Die VIG ist 1999 in Kroatien aktiv und nach eigenen Angaben mit einem Marktanteil von 8,5 Prozent der viertgrößte Versicherungskonzern des Landes. Mittelfristig wird ein Marktanteil von mindestens 10 Prozent angestrebt. In den ersten drei Quartalen 2017 erzielten die beiden Kroatien-Töchter ein Prämienvolumen von rund 77 Mio. Euro und einen Vorsteuergewinn von rund 6 Mio. Euro. Die Combined Ratio - Schäden und Kosten gemessen an den Einnahmen - lag im dritten Quartal 2017 bei 99,3 Prozent.

Wiesbaden (APA/dpa) - In Deutschland ist unter den Bundesländern ein Streit um die Strafzahlung des VW-Konzerns in Höhe von einer Milliarde Euro wegen des Abgasskandals entbrannt. Das Land Hessen hat nun die Aufteilung des Milliardenbußgeldes unter den Ländern gefordert. Gezahlt hat Volkswagen die Milliarde an das Land Niedersachsen, das maßgeblich am Konzern beteiligt ist.
 

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Deutsche Bundesländer streiten um VW-Milliarde

Athen (APA/Reuters) - Die Finanzminister der Euro-Länder wollen die Auszahlung von Milliardenmitteln an Griechenland nach dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August an Reformauflagen knüpfen. Insgesamt 4,8 Mrd. Euro bis 2022 sollten nur dann gezahlt werden, wenn die Athener Regierung sich an die Bedingungen eines sogenannten Überwachungsprogramms halte, heißt es in einem Dokument der Eurogruppe.
 

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Euro-Länder planen reformabhängige Zahlungen an Griechenland

Berlin/Menlo Park (APA/Reuters) - Facebook will Falschmeldungen auf seiner Plattform weiter erschweren. Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern werde bis Jahresende von derzeit 14 auf weitere Länder ausgedehnt, kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk am Donnerstag an. Zudem fänden in nunmehr vier Ländern Tests zur Überprüfung von Fotos und Videos statt.
 

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Facebook will schärfer gegen Falschmeldungen vorgehen