Videoportale in China verzeichnen gewaltigen Umsatzsprung

Peking - Die Umsätze von chinesischen Videoportalen im Internet sind im vergangenen Jahr in die Höhe geschossen. 2014 stiegen die Einnahmen im Jahresvergleich um rund 76 Prozent auf rund 24 Mrd. Yuan (3,41 Mrd. Euro), wie der Branchendienst iResearch am Dienstag mitteilte.

Größte Einnahmequelle war Werbung mit 72 Prozent. Aber zunehmend machten die Portale auch Umsatz mit integrierten Spielen und über Verkäufe per Set-top-Boxen.

Illegale Videoplattformen sind in China fast vollständig verschwunden. Einige große Internetunternehmen kauften vor einigen Jahren Rechte für die Ausstrahlung von internationalen Filmen und TV-Serien. Anschließend gingen sie juristisch gegen die illegalen Plattformen vor. Viele Portale setzen mittlerweile auf einen Mix aus Werbeeinblendungen vor Sendungen und werbefreie Premiumangebote für zahlende Kunden.

Wien/Linz (APA) - Der 50. Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere verlief heute äußerst zäh. Nachdem Richterin Marion Hohenecker die Befragung von Grasser abgeschlossen hatte, war die Anklagebehörde am Wort - im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Ex-Minister machte von seinem Recht auf Entschlagung Gebrauch und beantwortete so gut wie keine Frage.
 

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Grasser-Prozess - 50. Tag im Zeichen des Schweigens

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky baut seinen Anteil am Handelsriesen Metro aus. Er ließ am Donnerstag aber offen, ob er damit auf ein Übernahmeangebot für den Düsseldorfer Konzern zusteuert. Dies hänge auch daran, wie sich die Beziehungen zur Metro-Spitze gestalteten und ob er und sein Investment-Partner Patrik Tkac die "zukünftige Entwicklung zielgerichtet unterstützen können".
 

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Milliardär Kretinsky hält nach Metro-Aktienkauf Karten bedeckt

Dublin/Brüssel (APA/dpa) - Die Anteilseigner von Europas größtem Billigflieger Ryanair haben bei ihrer Hauptversammlung der Führungsspitze einen Denkzettel verpasst. Zwar wählten die Aktionäre den Verwaltungsratsvorsitzenden David Bonderman und Unternehmenschef Michael O'Leary wieder - Bonderman bekam jedoch nur 70,5 Prozent Zustimmung. O'Leary erzielte immerhin 98,5 Prozent.
 

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Anleger wählen Ryanair-Führungsspitze trotz Turbulenzen wieder