Videokonferenz statt Dienstreise: Firmen können Milliarden sparen

Düsseldorf (APA/AFP) - Deutschlands Unternehmen könnten einer Studie zufolge bis zu 8 Mrd. Euro im Jahr sparen, wenn sie Dienstreisen ihrer Mitarbeiter stärker durch Videokonferenzen und andere digitale Mittel ersetzen würden.

Die Wirtschaft habe 2016 knapp 52 Mrd. Euro für nationale und internationale Dienstreisen ausgegeben, zitierte die "Rheinische Post" am Montag aus einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Durch den verstärkten Einsatz von Skype und anderen Videokonferenzsystemen könnten Unternehmen Zeit und Kosten sparen.

Ein Fünftel der Unternehmen nutze diese Techniken noch gar nicht, zitierte die Zeitung aus der Studie. "Insgesamt ist das Fax als Kommunikationsmittel unter deutschen Unternehmen noch weiter verbreitet als Skype und Co."

Der durchschnittliche Preis pro Geschäftsreisendem und Tag stieg laut Studie 2016 gegenüber dem Vorjahr um 1,6 Prozent auf 155 Euro. Zu erwarten sei, dass diese Kosten weiter zunehmen, da künftig mit einer weltweiten Steigerung der Preise für Flugtickets, Hotelübernachtungen, Bahnen und Taxis gerechnet werde. Zudem sei die Zahl der Geschäftsreisen innerhalb von zehn Jahren um 16 Prozent auf 26 Millionen Reisen im Jahr gestiegen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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