Videokonferenz statt Dienstreise: Firmen können Milliarden sparen

Düsseldorf (APA/AFP) - Deutschlands Unternehmen könnten einer Studie zufolge bis zu 8 Mrd. Euro im Jahr sparen, wenn sie Dienstreisen ihrer Mitarbeiter stärker durch Videokonferenzen und andere digitale Mittel ersetzen würden.

Die Wirtschaft habe 2016 knapp 52 Mrd. Euro für nationale und internationale Dienstreisen ausgegeben, zitierte die "Rheinische Post" am Montag aus einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Durch den verstärkten Einsatz von Skype und anderen Videokonferenzsystemen könnten Unternehmen Zeit und Kosten sparen.

Ein Fünftel der Unternehmen nutze diese Techniken noch gar nicht, zitierte die Zeitung aus der Studie. "Insgesamt ist das Fax als Kommunikationsmittel unter deutschen Unternehmen noch weiter verbreitet als Skype und Co."

Der durchschnittliche Preis pro Geschäftsreisendem und Tag stieg laut Studie 2016 gegenüber dem Vorjahr um 1,6 Prozent auf 155 Euro. Zu erwarten sei, dass diese Kosten weiter zunehmen, da künftig mit einer weltweiten Steigerung der Preise für Flugtickets, Hotelübernachtungen, Bahnen und Taxis gerechnet werde. Zudem sei die Zahl der Geschäftsreisen innerhalb von zehn Jahren um 16 Prozent auf 26 Millionen Reisen im Jahr gestiegen.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker