Videokonferenz statt Dienstreise: Firmen können Milliarden sparen

Düsseldorf (APA/AFP) - Deutschlands Unternehmen könnten einer Studie zufolge bis zu 8 Mrd. Euro im Jahr sparen, wenn sie Dienstreisen ihrer Mitarbeiter stärker durch Videokonferenzen und andere digitale Mittel ersetzen würden.

Die Wirtschaft habe 2016 knapp 52 Mrd. Euro für nationale und internationale Dienstreisen ausgegeben, zitierte die "Rheinische Post" am Montag aus einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Durch den verstärkten Einsatz von Skype und anderen Videokonferenzsystemen könnten Unternehmen Zeit und Kosten sparen.

Ein Fünftel der Unternehmen nutze diese Techniken noch gar nicht, zitierte die Zeitung aus der Studie. "Insgesamt ist das Fax als Kommunikationsmittel unter deutschen Unternehmen noch weiter verbreitet als Skype und Co."

Der durchschnittliche Preis pro Geschäftsreisendem und Tag stieg laut Studie 2016 gegenüber dem Vorjahr um 1,6 Prozent auf 155 Euro. Zu erwarten sei, dass diese Kosten weiter zunehmen, da künftig mit einer weltweiten Steigerung der Preise für Flugtickets, Hotelübernachtungen, Bahnen und Taxis gerechnet werde. Zudem sei die Zahl der Geschäftsreisen innerhalb von zehn Jahren um 16 Prozent auf 26 Millionen Reisen im Jahr gestiegen.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach