Vertreter von EU und VW sagen bei US-Anhörung zu Autobranche aus

Washington/Wolfsburg (APA/Reuters) - Bei der Untersuchung der US-Regierung zur Lage der Autobranche werden bei einer Anhörung in der kommenden Woche auch Vertreter der EU und von Volkswagen zu Wort kommen. Ebenfalls geladen sind unter anderen Abgesandte von Japan, Kanada und Mexiko sowie von Branchenverbänden, wie aus einem Dokument hervorgeht, das die Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag einsehen konnte.

In dem Verfahren will das Handelsministerium in Washington untersuchen, ob Importfahrzeuge die nationale Sicherheit der USA bedrohen. Präsident Donald Trump hat damit gedroht, die Einfuhren mit zusätzlichen Zöllen von 20 oder 25 Prozent zu belegen. Er hat in diesem Zusammenhang auch deutsche Hersteller wie Daimler oder BMW genannt. Die Anhörung ist für Donnerstag kommender Woche geplant.

Handelsminister Wilbur Ross will die Untersuchung Ende Juli oder im August abschließen. Er hatte im Mai erklärt, es gebe Belege dafür, dass Importfahrzeuge der US-Autoindustrie über Jahrzehnte geschadet hätten. Die amerikanische Handelskammer verweist dagegen darauf, dass die Branche ihre Produktion in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt hat. Zudem würden die Zölle den Unternehmen schaden und könnten einen weltweiten Handelskrieg auslösen.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los