Versteigerung von Orleans-Erbe bringt Millionenerlös

Bei der Versteigerung der wertvollen Sammlung von französischem Adelshaus kamen 232 Objekte unter den Hammer.

Paris - Die Versteigerung des Familienschatzes des französischen Adelshauses Orleans in Paris hat mehr als sechs Millionen Euro eingebracht. Zwar fanden nicht alle 232 angebotenen Objekte aus der Sammlung der Nachfahren von König Ludwig XIII. einen Käufer, wie das Auktionshaus Sotheby's am Mittwochabend zum Abschluss der zweitägigen Versteigerung mitteilte.

Von den verkauften Objekten - darunter wertvolle Gemälde - erzielten aber 85 Prozent einen höheren Preis als erwartet. Die Einnahmen betrugen 6,2 Millionen Euro. Den höchsten Preis erzielte ein Gemälde des Malers Carmontelle, das für 531.000 Euro verkauft wurde - ein Rekord für den französischen Künstler des 18. Jahrhunderts.

Ein kostbares Service aus Sevres-Porzellan fand für 495.000 Euro einen Käufer, ebenfalls ein Rekord. Bei der Versteigerung der Sammlung schlugen unter anderem das Schloss von Versailles, das Louvre-Museum und das Museum der französischen Ehrenlegion zu.

Henri von Orleans hatte das gesamte Familienerbe bei seinem Tod 1999 einer Stiftung hinterlassen. Weil er mit seinen Kindern im Streit lag, wollte er sie auf diese Weise enterben. Nach jahrelangem Rechtsstreit erklärte die französische Justiz die Enterbung schließlich für unrechtmäßig und verfügte, den Schatz den Erben zurückzugeben. Die Versteigerung war die einzige Möglichkeit, das Erbe gerecht unter den zehn lebenden Orleans-Nachfahren aufzuteilen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte