Versteigerung bei insolventer steirischer Fensterfirma Stabil

Nach dem endgültigen Aus für den steirischen Fensterhersteller Stabil wird ab 26. April drei Tage lang die gesamte Betriebsausstattung des ehemaligen Firmensitzes in Gabersdorf (Bezirk Leibnitz) online versteigert. Rund 5.000 Positionen - darunter Stapler, Werkzeuge und Büromöbel - suchen neue Besitzer. Einen Tag vor Beginn der Versteigerung können die Objekte besichtigt werden.

Laut dem Online-Versteigerer aurena.at waren mehrere Tage nötig, um alle Positionen am weitläufigen Industriegelände aufzunehmen. Neben spezifischen Industriemaschinen soll die Versteigerung vor allem Schnäppchen für Kleinbetriebe, Tischler und Private bieten: Verschiedene Sägen, Schleifmaschinen, Fräsen und Pressen kommen unter den Hammer, weiters u.a. auch Montagetische, Transportfahrzeuge, Regalanlagen und Bildschirme.

Die PaX Stabil GmbH - Tochter der deutschen PaX AG - hatte im Oktober beim Landesgericht Graz Insolvenz angemeldet. Die Überschuldung betrug rund 5,9 Mio. Euro. 186 Mitarbeiter und rund 200 Gläubiger waren von der Zahlungsunfähigkeit betroffen. Im vergangenen Jahr wurden offene Aufträge abgearbeitet und auf eine Übernahme gehofft. Ein Käufer blieb aber aus, weshalb im November das endgültige Aus für das Unternehmen hinzunehmen war.

Ankara (APA/Reuters) - Die türkische Regierung hat vor den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am 24. Juni ihre Ausgaben hochgefahren. Dadurch wuchs das Budgetdefizit in den ersten fünf Monaten dieses Jahres um 78 Prozent auf umgerechnet rund 3,7 Mrd. Euro (20,5 Mrd. Lira), wie aus den am Montag veröffentlichten offiziellen Daten hervorgeht.
 

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Türkisches Staatsdefizit stieg vor Wahlen kräftig - Mehr Ausgaben

Vilnius (APA/Reuters) - Die EZB wird nach Einschätzung von Litauens Notenbankchef Vitas Vasiliauskas möglicherweise im Herbst 2019 erstmals seit Jahren ihre Zinsen straffen. "Da es traditionell keine Sitzung im August gibt, ist es offensichtlich, dass wir über September, Oktober sprechen könnten", sagte das EZB-Ratsmitglied am Montag vor Journalisten. "Ich würde sagen, es geht in Richtung Herbst."
 

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EZB-Notenbanker hält Zinserhöhung im Herbst 2019 für möglich

Wien (APA) - Die ÖVP/FPÖ-Regierung will den lebenslangen Rücktritt von Lebensversicherungen im Fall von falscher oder fehlender Belehrung um einiges unattraktiver machen. Betroffene sollen bereits 2019 deutlich weniger Geld herauskommen. Die Arbeiterkammer und die Liste Pilz kritisieren den schwarz-blauen Vorstoß.
 

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AK-Kritik: Regierung macht Versicherungsrücktritt unattraktiver