Versteigerung bei insolventer steirischer Fensterfirma Stabil

Nach dem endgültigen Aus für den steirischen Fensterhersteller Stabil wird ab 26. April drei Tage lang die gesamte Betriebsausstattung des ehemaligen Firmensitzes in Gabersdorf (Bezirk Leibnitz) online versteigert. Rund 5.000 Positionen - darunter Stapler, Werkzeuge und Büromöbel - suchen neue Besitzer. Einen Tag vor Beginn der Versteigerung können die Objekte besichtigt werden.

Laut dem Online-Versteigerer aurena.at waren mehrere Tage nötig, um alle Positionen am weitläufigen Industriegelände aufzunehmen. Neben spezifischen Industriemaschinen soll die Versteigerung vor allem Schnäppchen für Kleinbetriebe, Tischler und Private bieten: Verschiedene Sägen, Schleifmaschinen, Fräsen und Pressen kommen unter den Hammer, weiters u.a. auch Montagetische, Transportfahrzeuge, Regalanlagen und Bildschirme.

Die PaX Stabil GmbH - Tochter der deutschen PaX AG - hatte im Oktober beim Landesgericht Graz Insolvenz angemeldet. Die Überschuldung betrug rund 5,9 Mio. Euro. 186 Mitarbeiter und rund 200 Gläubiger waren von der Zahlungsunfähigkeit betroffen. Im vergangenen Jahr wurden offene Aufträge abgearbeitet und auf eine Übernahme gehofft. Ein Käufer blieb aber aus, weshalb im November das endgültige Aus für das Unternehmen hinzunehmen war.

Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - BASF spricht über eine Fusion seiner Öl- und Gas-Tochter Wintershall mit der vom russischen Milliardär Michail Fridman kontrollierten Dea AG. BASF würde die Aktienmehrheit an einem fusionierten Unternehmen halten, teilte der deutsche Konzern am Freitag mit. Mittelfristig sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens eine Option.
 

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BASF spricht über Fusion der Tochter Wintershall mit Dea

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine neue Vorschrift zur Bilanzierung droht die Banken zu belasten. Basierend auf Informationen direkt überwachter Geldhäuser, die besser auf die Umstellung vorbereitet seien, betrage die negative Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote (CET 1) im Schnitt geschätzte 40 Basispunkte, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit.
 

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EZB - Neue Bilanzierungsregel knabbert Banken-Kapitaldecke an

Bonn/Frankfurt (APA/dpa) - Die Preisexplosion für innerdeutsche Flugtickets nach der Air-Berlin-Pleite ruft das deutsche Bundeskartellamt auf den Plan. Die Wettbewerbsbehörde hat entschieden, die Preise beim Branchenprimus, der AUA-Mutter Lufthansa, zu prüfen.
 

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Deutsches Kartellamt prüft Lufthansa-Preise nach Air-Berlin-Pleite