"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.

Der Orkan, der am Mittwoch und Donnerstag vor allem über die Mitte Deutschlands hinweggezogen war, sei "so etwas wie ein 'schlanker Kyrill'" gewesen. Der Orkan Kyrill vor genau elf Jahren hatte die Versicherer mehr als 2 Mrd. Euro gekostet. "Verglichen mit Kyrill fiel das Sturmfeld von Friederike enger und kleinräumiger aus, und der Sturm zog schneller durch", sagte Siems.

Die Experten von MSK veranschlagen die versicherten Schäden damit höher als der Branchenverband GDV, der sie auf rund 500 Mio. Euro schätzt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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