"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.

Der Orkan, der am Mittwoch und Donnerstag vor allem über die Mitte Deutschlands hinweggezogen war, sei "so etwas wie ein 'schlanker Kyrill'" gewesen. Der Orkan Kyrill vor genau elf Jahren hatte die Versicherer mehr als 2 Mrd. Euro gekostet. "Verglichen mit Kyrill fiel das Sturmfeld von Friederike enger und kleinräumiger aus, und der Sturm zog schneller durch", sagte Siems.

Die Experten von MSK veranschlagen die versicherten Schäden damit höher als der Branchenverband GDV, der sie auf rund 500 Mio. Euro schätzt.

Düsseldorf (APA/Reuters) - Währungsschwankungen machen dem stark in Schwellenländern engagierten Konsumgüterkonzern Henkel zu schaffen. Der Düsseldorfer Konzern konnte im dritten Quartal den Umsatz nur leicht steigern. Dieser legte um 1,1 Prozent auf fünf Mrd. Euro zu. Organisch - also bereinigt um Wechselkurseffekte und Zukäufe - verzeichnete Henkel indes ein Plus von 2,7 Prozent.
 

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Währungseffekte bremsen Henkel

Köln (APA/Reuters) - Es klingt wie das Drehbuch zu einem Krimi: Über Jahre soll ein leitender technischer Angestellter von Lanxess Geschäftsgeheimnisse des Chemieunternehmens nach China verraten haben. Dabei ging es um das Herstellungsverfahren eines neuen, vielversprechenden Produkts.
 

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Industriespionage bei Lanxess - Spuren führen nach China

Zürich/Basel (APA/Reuters) - Der Schweizer Pharmakonzern Novartis soll einem Medienbericht zufolge die Abspaltung der Generika-Sparte Sandoz vorbereiten. Das Geschäft mit Nachahmermedikamenten solle binnen zwei Jahren eine eigenständige Einheit werden und für die neu aufgestellte Sandoz prüfe Novartis "alle strategischen Optionen", berichtete der "Tages-Anzeiger" am Donnerstag.
 

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Novartis arbeitet an Abspaltung von Generika-Geschäft Sandoz