Versicherungskonzern AIG verdiente weniger im Quartal

New York (APA/Reuters) - Der Versicherungskonzern American International Group (AIG) hat im zweiten Quartal deutlich weniger verdient als im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Überschuss fiel in den drei Monaten um 17 Prozent auf 937 Millionen Dollar (801,13 Mio. Euro), wie das US-Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Vor allem im Schadenversicherungsgeschäft musste AIG Einbußen hinnehmen.

Zudem machte ein Restrukturierungsaufwand von 200 Millionen Dollar dem Unternehmen zu schaffen. Nachbörslich gab die AIG-Aktie fast sechs Prozent nach. AIG war einst der größte Versicherer der Welt. Nach dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers 2008 geriet auch AIG in Schieflage und wurde von der US-Regierung mit 182 Milliarden Dollar an Steuergeldern vor dem Aus gerettet. Das Geld hat das Unternehmen inzwischen zurückgezahlt.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro