s Versicherung nahm 2014 etwas mehr Prämien ein

Wien - Die s Versicherung hat 2014 etwas mehr Prämien eingenommen. Mit einem Marktanteil von 12,3 Prozent sei man weiterhin die Nummer eins unter den österreichischen Lebensversicherungen gewesen, teilte die VIG-Tochter am Montag mit. In der Lebensversicherung blieben die Prämien insgesamt stabil. Einen deutlichen Zuwachs gab es in der betrieblichen Altersvorsorge.

Das Geschäftsjahr 2014 sei stark von der Einführung des neuen Pensionskontos geprägt gewesen, so Vorstandschef Heinz Schuster in der Pressemitteilung. Die Notwendigkeit privater Altersvorsorge sei einmal mehr ins Bewusstsein der österreichischen Bevölkerung gerückt.

Insgesamt stiegen die Prämieneinnahmen der s Versicherung 2014 um 0,2 Prozent auf 860,85 Mio. Euro (nach 859,4 Mio. Euro). Davon entfielen stabil 833 Mio. Euro auf die Lebensversicherung. In der Unfallversicherung gab es ein Prämienplus von 7 Prozent auf 27,8 Mio. Euro.

Die Gesamtverzinsung in der Lebensversicherung bleibt derzeit unverändert bei 3,25 Prozent. Über eine eventuelle Anpassung will die s Versicherung Ende 2015 entscheiden.

In der Lebensversicherung gegen Einmalerlag stiegen die Prämieneinnahmen um 0,7 Prozent auf 353,1 Mio. Euro, nach 350,6 Mio. Euro. Positiv ausgewirkt habe sich vor allem auch die Reduktion der Mindestbindefrist für die steuerliche Begünstigung für Über-50-Jährige von 15 auf 10 Jahre, so die Sparkassen Versicherung. Bei den Verträgen gegen laufende Prämie gab es einen Rückgang um 0,6 Prozent auf rund 480 Mio. Euro, nach 482,7 Mio. Euro.

In der betrieblichen Altersvorsorge legten die Prämieneinnahmen um 15,7 Prozent auf 235 Mio. Euro zu. Vor allem bei den Verträgen im Rahmen der betrieblichen Zukunftssicherung sei der Verkauf um ein Drittel gestiegen, heißt es in der heutigen Pressemitteilung. In der prämiengeförderten Zukunftsvorsorge wuchsen die Prämieneinnahmen um 9,23 Prozent auf 136,9 Mio. Euro.

Im Ergebnis spiegelt sich laut s Versicherung das anhaltend negative Zinsumfeld wider. Der Jahresgewinn sank um 10 Prozent auf 47,3 Mio. Euro. Die Veranlagungspolitik bleibe aufgrund der anhaltenden Niedrigzinspolitik weiterhin sehr konservativ ausgerichtet, so Finanzvorstand Manfred Rapf in der Pressemitteilung. "Der Faktor Sicherheit hat in der Veranlagung der uns anvertrauten Kundengelder oberste Priorität."

Für 2015 bleibe der Vertriebsschwerpunkt weiterhin stark auf der privaten und betrieblichen Altersvorsorge, so die s-Versicherung-Vorstände. Die Einführung des Pensionskontos habe "sicherlich über den einmaligen Effekt hinaus die Einstellung der Menschen zum Thema ergänzende Altersvorsorge grundlegend geändert".

Beschäftigt waren im Vorjahr im Jahresdurchschnitt 195 (191) Mitarbeiter. Die Kapitalanlagen in der Lebensversicherung betrugen per Jahresende 8,13 Mrd. Euro, nach 7,88 Mrd. Euro Ende 2013. Die s Versicherung gehört zu 95 Prozent der Vienna Insurance Group (VIG). 5 Prozent gehören der Erste Group. Die Erste Bank und die Sparkassen sind die ausschließlichen Vertriebspartner der s Versicherung, die auch der führende heimische Bankenversicherer ist.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen