Versicherer kostet Sturm "Niklas" bis zu 1,5 Mrd. Euro

Frankfurt - Der Frühlingsorkan "Niklas" dürfte die europäischen Versicherer Experten zufolge weniger stark treffen als zunächst befürchtet. Der kalifornische Katastrophen-Risikomanager RMS schätzt die versicherten Schäden auf 750 Mio. bis 1,5 Mrd. Euro, wie er in der Nacht zum Dienstag mitteilte. Davon entfielen etwa drei Viertel auf Deutschland.

Erste Modellrechnungen hatten europaweit noch bis zu 1,9 Mrd. Euro Schaden ergeben. Der deutsche Branchenverband GDV geht nach einer Umfrage unter den heimischen Versicherern von 750 Mio. Euro in Deutschland aus.

"Niklas" hatte am 31. März eine breite Schneise durch Deutschland geschlagen, war aber auch über die Nachbarländer und die britischen Inseln hinweggezogen. Der Sturm verursachte vor allem Schäden an Häusern, Fabriken und landwirtschaftlichen Flächen. Die Autoversicherer könnten laut RMS aufatmen: Schäden an Fahrzeugen machten wohl nicht mehr als 5 Prozent der Gesamtsumme aus.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma