Versicherer Axa macht mit Börsenplänen für US-Tochter ernst

New York/Paris (APA/Reuters) - Die Börsenpläne des französischen Versicherungskonzerns Axa in den USA werden konkret. Die Lebensversicherungs- und Vermögensverwaltungs-Tochter Axa Equitable Holdings solle noch im zweiten Quartal auf dem Kurszettel in New York erscheinen, teilte Axa am Montag mit.

Das gilt als offizieller Startschuss für den Börsengang, der von den Investmentbanken Morgan Stanley, JPMorgan, Barclays und Citigroup organisiert wird. Axa will einen Minderheitsanteil verkaufen und damit zum Teil die 12,4 Milliarden Euro schwere Übernahme des Bermuda-Versicherers XL Group finanzieren.

Laut dem Reuters-Informationsdienst IFR könnte Axa Equitable mit bis zu 4 Mrd. Dollar (3,25 Mrd. Euro) die größte Emission an der New Yorker Börse in diesem Jahr werden. Investmentbankern zufolge wolle Axa rund 3 Mrd. Dollar in Form von Stammaktien ausgeben, dazu kämen Pflicht-Wandelanleihen im Volumen von 750 Mio. US-Dollar. Um im Börsenprospekt noch die vorliegenden Geschäftszahlen für das vierte Quartal verwenden zu können, müsste Axa Equitable Holdings den Börsenstart bis zum 10. Mai hinbekommen. Bei einem späteren Termin müssten geprüfte Zahlen für das erste Quartal verwendet werden.

Axa Equitable Life und der Vermögensverwalter AllianceBernstein managen Versicherungen und Fonds im Volumen von rund 670 Mrd. Dollar. Die US-Tochter von Axa hat sich ein operatives Gewinnwachstum von fünf bis sieben Prozent im Jahr vorgenommen und peilt bis 2020 eine Eigenkapitalrendite von rund 15 Prozent an.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen