Versand von rezeptfreien Medikamenten in Österreich geregelt

Ab 25. Juni 2015 ist es österreichischen Apotheken erlaubt, rezeptfreie Medikamente über das Internet zu verkaufen. Grundlage ist die europäische Fälschungsrichtlinie, die bereits im österreichischen Arzneimittelgesetz umgesetzt wurde. In einer Verordnung, die am Dienstag in Begutachtung geht, sollen die Auflagen für Apotheken definiert werden, hieß es seitens des Gesundheitsministeriums.

Konsumenten in Österreich war bisher bereits erlaubt, rezeptfreie Medikamente aus dem EU-Ausland im Internet zu bestellen. Österreichische Apotheken war der Versand jedoch nicht gestattet. Durch die Vorgabe der EU muss dies nun aber erlaubt werden.

Österreich will den Beschluss möglichst streng umsetzen: So dürfen ausschließlich Apotheken - und nicht auch etwa Drogeriemärkte oder Supermärkte - rezeptfreie Medikamente via Internet verkaufen. Zudem müssen die Apotheken ihre Tätigkeit beim Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) melden und werden von diesem auch kontrolliert. Auf der Homepage der BASG wird dann eine entsprechende Liste veröffentlicht. Um die Bevölkerung EU-weit bei der Suche nach sicheren Bezugsquellen zu unterstützen, soll innerhalb der Union zudem ein verpflichtendes gemeinsames Logo geschaffen werden.

"Hohe Qualitätsvorgaben und der Versand ausschließlich über Apotheken schützen die Konsumenten vor Arzneimittelfälschungen und erhöhen die Arzneimittelsicherheit", sagte Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SPÖ).

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los