Verpackungsspezialist Rondo investiert in Digitalisierung

Die erste industrielle digitale Druckmaschine Österreichs wurde bei der Rondo Ganahl AG installiert. Damit baut der Verpackungsspezialist seine digitale Druckproduktion am Standort St. Ruprecht weiter aus.

Noch dominieren bei Verpackungen aus Wellpappe die Druckverfahren Flexo- und Offsetdirektdruck, doch mit der zunehmenden Digitalisierung verändern sich die Kundenwünsche. Deshalb setzt man jetzt bei Rondo in St. Ruprecht auf digitale Druckverfahren bei modernen Verpackungen und Displays aus dem nachwachsenden Rohstoff Wellpappe. Der Markt verlangt nach Flexibilität und individueller Vielfalt.

„Mit der neuen Druckmaschine Delta SPC 130 Flex Line können wir sehr schnell reagieren und unsere Kunden bei Markteinführungen und Relaunches perfekt unterstützen“, sagt Karl Pucher, Geschäftsführer von Rondo St. Ruprecht. „Speziell saisonale Produkte, Sondereditionen, individuelle Weinverpackungen und POS-Displays können im Digitaldruck in höchster Qualität geliefert werden“, freut sich Pucher.

Wien/Linz (APA) - Der 50. Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere verlief heute äußerst zäh. Nachdem Richterin Marion Hohenecker die Befragung von Grasser abgeschlossen hatte, war die Anklagebehörde am Wort - im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Ex-Minister machte von seinem Recht auf Entschlagung Gebrauch und beantwortete so gut wie keine Frage.
 

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Grasser-Prozess - 50. Tag im Zeichen des Schweigens

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky baut seinen Anteil am Handelsriesen Metro aus. Er ließ am Donnerstag aber offen, ob er damit auf ein Übernahmeangebot für den Düsseldorfer Konzern zusteuert. Dies hänge auch daran, wie sich die Beziehungen zur Metro-Spitze gestalteten und ob er und sein Investment-Partner Patrik Tkac die "zukünftige Entwicklung zielgerichtet unterstützen können".
 

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Milliardär Kretinsky hält nach Metro-Aktienkauf Karten bedeckt

Dublin/Brüssel (APA/dpa) - Die Anteilseigner von Europas größtem Billigflieger Ryanair haben bei ihrer Hauptversammlung der Führungsspitze einen Denkzettel verpasst. Zwar wählten die Aktionäre den Verwaltungsratsvorsitzenden David Bonderman und Unternehmenschef Michael O'Leary wieder - Bonderman bekam jedoch nur 70,5 Prozent Zustimmung. O'Leary erzielte immerhin 98,5 Prozent.
 

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Anleger wählen Ryanair-Führungsspitze trotz Turbulenzen wieder