Vermögensverwaltung lässt Kassen von Großbank UBS klingeln

Zürich - Ein starkes Vermögensverwaltungsgeschäft hat der UBS im zweiten Quartal 2015 einen Gewinnsprung beschert. Die größte Schweizer Bank steigerte den Überschuss um 53 Prozent auf 1,2 Mrd. Franken (1,1 Mrd. Euro) und übertraf damit die Analystenschätzungen deutlich.

Im Kerngeschäft mit reichen Privatkunden erzielte das Geldhaus das beste Ergebnis in einem zweiten Quartal seit 2009. Dazu trug unter anderem bei, dass die UBS den Kunden teurere Dienstleistungen schmackhaft machen konnte.

Für die UBS zahlte sich nach einem starken ersten Quartal erneut der im Herbst 2012 eingeleitete radikale Umbau aus. "Ich bin sehr zufrieden mit dem Quartalsergebnis", erklärte Konzernchef Sergio Ermotti am Montag. "Wir bleiben weiter darauf fokussiert, den Vorsprung auszubauen, den wir uns mit unserer klaren Strategie erarbeitet haben." Die Ambitionen im risikoreicheren Investmentbanking wurden damals zurückgeschraubt. In Zukunft sollte alles auf die Vermögensverwaltung ausgerichtet werden, wo die UBS Weltmarktführer ist. Zudem macht sich das Geldhaus krisenfester. So verbesserte sich die Kernkapitalquote weiter und erreichte den branchenweit führenden Wert von 14,4 Prozent.

Im zurechtgestutzten Investmentbanking ging der Gewinn im abgelaufenen Quartal leicht zurück. Einem schwächeren Anleihen-Geschäft stand ein deutlich besseres Ergebnis im Aktienhandel gegenüber. Zuvor hatten bereits Credit Suisse wie auch die US-Konkurrenten JP Morgan oder Goldman Sachs im Anleihengeschäft weniger verdient. Die Deutsche Bank, die in dem Bereich zu den führenden Häusern zählt, will ihre Zahlen am 30. Juli vorlegen.

Die UBS gab wie meist einen vorsichtigen Ausblick ab. Viele geopolitische Herausforderungen blieben bestehen. Zudem warnte das Geldhaus, dass die Finanzbranche auf absehbare Zeit von hohen Aufwendungen für Rechtsfälle geprägt sein werde. Die Bank werde sich mit einer Reihe von erheblichen Forderungen und regulatorischen Anforderungen konfrontiert sehen.

"Ich bin zuversichtlich, dass wir in das zweite Halbjahr mit gutem Momentum gehen, obwohl die Saisonalität im dritten Quartal klar höher ist", sagte Konzernchef Ermotti in einem Interview des TV-Senders CNBC. Im Sommerquartal sind Aktivitäten an den Finanzmärkten meist gedämpft, weile viele Anleger auf Urlaub sind.

Die UBS zog die Veröffentlichung des Quartalsberichts um einen Tag vor, nachdem die Schweizer "SonntagsZeitung" mit Bezug auf Insider berichtet hatte, dass die Bank einen Quartalsgewinn von 1,5 Mrd. Franken eingefahren habe.

Wien (APA) - Die Reform der Staatsholding ÖBIB, die per 1. Jänner 2019 zur ÖBAG werden soll, hat am Mittwoch den Ministerrat passiert. Die ÖBAG wird nicht nur die Staatsanteile an OMV, Telekom, Post und Casinos verwalten. Dazu kommt noch die BIG. Zudem übernimmt die ÖBAG die Verwaltung der Anteilsrechte des Bundes am Verbund, dessen Anteile de jure aber beim Finanzministerium bleiben. Von der AK kommt Kritik.
 

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ÖBIB wird zu ÖBAG: Gesetz passierte Ministerrat - AK-Kritik

Frankfurt am Main (APA/dpa) - Deutsche Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern einer Studie zufolge vergleichsweise selten Aktienbeteiligungen an. "Unser Ziel ist es, Mitarbeiteraktien aus dem Nischendasein, das sie in Deutschland führen, herauszuholen", sagte die Chefin des Deutschen Aktieninstituts (DAI), Christine Bortenlänger, am Mittwoch in Frankfurt. Es sei eine bessere Förderung notwendig.
 

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Mitarbeiter-Aktien fristen "Nischendasein" in Deutschland - Studie

Wien (APA) - Die Wiener Marinomed Biotech AG, die sich gerade am Weg in den Prime Market der Wiener Börse befindet, hat die ehemalige SPÖ-Spitzenpolitikern und Siemens-Top-Managerin Brigitte Ederer neu in den Aufsichtsrat berufen.
 

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Brigitte Ederer zieht in den Aufsichtsrat der Marinomed Biotech ein