Verkauf von Wolford an Chinesen liegt schon bei Wettbewerbshütern

Wien/Bregenz (APA) - Die Übernahme des Vorarlberger Strumpf- und Wäschekonzerns Wolford durch den chinesischen Investor Fosun liegt schon bei den Kartellwächtern. Der Deal wurde am 2. März - einen Tag nach der Unterschrift unter den Kaufvertrag - bei der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) angemeldet. Die amtliche Bekanntmachung der Zusammenschlussanmeldung erfolgte heute, Montag.

Fosun Industrial Holdings Limited (Hong Kong, China) beabsichtigt, die Anteilsmehrheit an und "alleinige Kontrolle" über Wolford Aktiengesellschaft (Bregenz, Österreich) zu erwerben.

Den Chinesen gehört im Textilsektor unter anderem die deutsche Modekette Tom Tailor sowie die französische Luxus-Modekette Lanvin. Ein geplanter Kauf des italienischen Lingerieunternehmens La Perla ist kürzlich gescheitert.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte