Verkauf von Unternehmenssparte verhagelt eBay die Quartalsbilanz

Vor der Abspaltung des Bezahldienstes PayPal sind die Quartalszahlen von eBay durch eine massive Abschreibung geschwächt worden. Die Online-Handelsplattform berichtigte den Wert ihres zum Verkauf stehenden Geschäfts mit Unternehmen um fast 800 Mio. Dollar (726,7 Mio. Euro). Der Gewinn des 2. Quartals schmolz dadurch auf 83 Mio. Dollar zusammen. Das waren 88 Prozent weniger als im Vorjahresquartal.

Der Umsatz wuchs im Jahresvergleich um 7 Prozent auf 4,38 Mrd. Dollar. Aus dieser Zahl seien die 300 Mio. Dollar Umsatz von eBay Enterprise bereits herausgerechnet. Die Unternehmenssparte wird laut dem Finanzdienst Bloomberg für 925 Mio. Dollar an Finanzinvestoren verkauft.

eBay spaltet demnächst den Bezahldienst Paypal von seiner Handelsplattform mit der bekannten Auktions- und Handelswebsite ab. Am kommenden Montag sollen eBay und Paypal als eigenständige Unternehmen an der Börse starten.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro