Das Verhältnis von Porsche und Volkswagen

Wolfsburg/Stuttgart - Das Verhältnis zwischen Porsche und Volkswagen ist spätestens seit dem misslungenen Versuch der Schwaben, den Volkswagen-Konzern zu übernehmen, nicht unkompliziert.

2005 sicherte sich Porsche zunächst 20 Prozent der VW-Stammaktien und baute den Anteil in den Folgejahren sukzessive aus. 2008 verkündete Porsche-Chef Wendelin Wiedeking, den Anteil bei VW auf 75 Prozent der Stammaktien aufstocken zu wollen. Doch daraus wurde nichts: Anfang 2009 hielt Porsche 50,73 der Stammaktien. Doch kurze Zeit später musste der Sportwagenbauer seine Pläne auf Druck seiner Kreditgeber begraben. Zu dem Zeitpunkt hatte Porsche 11,4 Mrd. Euro Schulden angehäuft.

Die Familien Porsche und Piëch einigten sich darauf, einen integrierten Autokonzern zu bilden. 2012 verleibte sich VW das Sportwagengeschäft ein. Die Porsche-Holding wurde als VW-Mehrheitseigner das Dach des Gebildes, sie hält 50,7 Prozent der VW-Stammaktien. Geblieben sind milliardenschwere Schadenersatzforderungen von Porsche-Aktionären, die sich in der Übernahmeschlacht falsch informiert fühlen.

Die Porsche-Holding (Porsche Automobil Holding SE) ist seit dem Ausstieg des Scheichtum Katar allein in der Hand der Familien Porsche und Piech. Die Macht der Familien und vor allem von Ferdinand Piech (77) und seinem Cousin Wolfgang Porsche (71) reicht damit in beide Unternehmen.

Im VW-Aufsichtsrat sitzt neben dem Österreicher Ferdinand Piech und seiner Frau Ursula auch sein Bruder Hans Michel Piech. Die Porsches sind in Person von Wolfgang Porsche und Ferdinand Oliver Porsche im VW-Aufsichtsrat vertreten. Die beiden belegen mit den Piech-Brüdern auch Plätze im Porsche-Aufsichtsrat, den wiederum Wolfgang Porsche leitet.

Mannheim (APA/Reuters) - Das Debakel beim angeschlagenen deutschen Industriedienstleister Bilfinger hat ein Nachspiel für den früheren Vorstandschef und hessischen Ex-Ministerpräsidenten Roland Koch. Der Mannheimer Industriedienstleister, unter Kochs Führung vor rund fünf Jahren in die Krise gestürzt, wolle nach einem Beschluss des Aufsichtsrats von allen Vorständen der Jahre 2006 bis 2015 Schadenersatz einfordern.
 

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Bilfinger zieht Ex-Vorstandschef Koch zur Rechenschaft

München (APA/AFP) - Hardware-Nachrüstungen von Dieselautos sind nach Einschätzung des ADAC möglich und "hochwirksam". Wie der Autoklub am Dienstag mitteilte, lässt sich nach neuen Messungen innerorts bei günstigen Fahr- und Temperaturbedingungen eine Reduktion der Stickoxid-Emissionen um bis zu 70 Prozent an diesen Fahrzeugen erreichen. Außerorts sind es demnach sogar bis zu 90 Prozent.
 

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ADAC: Hardware-Nachrüstungen von Dieselautos möglich und hochwirksam

Schweizer Skimode-Label Zimtstern schwingt von der Piste ab

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