Verdi will Klarheit zu Karstadt-Jobs

(APA/AFP) - Vor der mit Spannung erwarteten Aufsichtsratssitzung bei Karstadt hat die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di erneut Klarheit über die Zukunft der Kaufhauskette, die der Tiroler Immo-Investor Rene Benko übernommen hat, verlangt.

"Wir wollen wissen, wo der Kurs des Unternehmens hingehen soll", sagte ver.di-Vertreter Arno Peukes, der für die Gewerkschaft im Aufsichtsrat sitzt, dem Berliner "Tagesspiegel" vom Donnerstag. "Bei dem bisherigen Sanierungskonzept fehlt uns die Zukunftsperspektive."

Der Aufsichtsrat will am Nachmittag wichtige Weichen für die Zukunft von Karstadt stellen. Von der Sitzung werden wichtige Beschlüsse erwartet. Zum einen soll Berichten zufolge der Posten des Geschäftsführers neu besetzt werden. Das Gremium soll zudem über die zukünftige Ausrichtung von Karstadt beraten.

Im Gespräch für die Firmenspitze ist der aktuelle Aufsichtsratschef und frühere Rewe-Manager Stephan Fanderl. Immerhin habe Fanderl Vorkenntnisse, sagte ver.di-Vertreter Peukes. Die Personalfrage sei für die Gewerkschaft aber nicht von Sachfragen zu trennen. "Wir wollen natürlich wissen, wofür der neue Firmenchef steht." Es könne nicht sein, dass der neue Kurs des Unternehmens einseitig zu Lasten der Beschäftigten gehe. Bei der Kaufhauskette sind 17.000 Menschen beschäftigt, die seit langem um ihre Jobs bangen.

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