Verdi-Chef Bsirske verteidigt Warnstreiks

Dortmund - Der deutsche Verdi-Chef Frank Bsirske hat die massive Ausweitung der Warnstreiks im öffentlichen Dienst verteidigt. "Warnstreiks haben die Funktion, Tarifverhandlungen zu beschleunigen und eine Einigung zu erleichtern", sagte Bsirske den "Ruhr Nachrichten" vom Dienstag. Das Angebot der Arbeitgeber würde auf eine Reallohnsenkung hinauslaufen, die die Beschäftigten nicht akzeptierten.

Vor der nächsten Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt des öffentlichen Diensts von Bund und Kommunen machen die Gewerkschaften deutschlandweit mit Warnstreiks Druck. Für Mittwoch sind Arbeitsniederlegungen an Flughäfen geplant. Die Lufthansa strich als Reaktion darauf zahlreiche Flüge.

Auch am Dienstag sind bereits zahlreiche Streiks in anderen Bereichen des öffentlichen Diensts geplant. So rief Verdi etwa in Nordrhein-Westfalen unter anderem zu Arbeitsniederlegungen im Nahverkehr, bei der Müllabfuhr oder in Kitas auf.

Die Tarifverhandlungen für die rund 2,14 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen werden am Donnerstag in Potsdam fortgesetzt. Verdi fordert unter anderem sechs Prozent mehr Lohn und eine Anhebung der Ausbildungsvergütung um 100 Euro pro Monat. Die Laufzeit des Tarifvertrages soll nach Vorstellung der Gewerkschaft zwölf Monate betragen.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen