Verdi-Chef Bsirske verteidigt Warnstreiks

Dortmund - Der deutsche Verdi-Chef Frank Bsirske hat die massive Ausweitung der Warnstreiks im öffentlichen Dienst verteidigt. "Warnstreiks haben die Funktion, Tarifverhandlungen zu beschleunigen und eine Einigung zu erleichtern", sagte Bsirske den "Ruhr Nachrichten" vom Dienstag. Das Angebot der Arbeitgeber würde auf eine Reallohnsenkung hinauslaufen, die die Beschäftigten nicht akzeptierten.

Vor der nächsten Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt des öffentlichen Diensts von Bund und Kommunen machen die Gewerkschaften deutschlandweit mit Warnstreiks Druck. Für Mittwoch sind Arbeitsniederlegungen an Flughäfen geplant. Die Lufthansa strich als Reaktion darauf zahlreiche Flüge.

Auch am Dienstag sind bereits zahlreiche Streiks in anderen Bereichen des öffentlichen Diensts geplant. So rief Verdi etwa in Nordrhein-Westfalen unter anderem zu Arbeitsniederlegungen im Nahverkehr, bei der Müllabfuhr oder in Kitas auf.

Die Tarifverhandlungen für die rund 2,14 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen werden am Donnerstag in Potsdam fortgesetzt. Verdi fordert unter anderem sechs Prozent mehr Lohn und eine Anhebung der Ausbildungsvergütung um 100 Euro pro Monat. Die Laufzeit des Tarifvertrages soll nach Vorstellung der Gewerkschaft zwölf Monate betragen.

Wien (APA) - Ab kommendem Jahr soll es für die Gründung einer GmbH künftig nicht mehr nötig sein, dass alle Gesellschafter persönlich zum Abschluss des Gesellschaftsvertrags beim Notar erscheinen. Hingegen will es das Justizministerium ermöglichen, einen oder mehrere Gesellschafter per Video zuzuschalten. So soll die Gründung einer GmbH erleichtert werden, berichtete das Ö1-"Morgenjournal" am Mittwoch.
 

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GmbH-Gründer sollen ab 2019 nicht mehr persönlich zum Notar

Berlin (APA/dpa) - Menschen, die in Deutschland jahrelang ohne Arbeit auf die Unterstützung Hartz IV angewiesen sind, sollen künftig staatlich bezuschusste Jobs bekommen können. Das sieht ein Gesetzentwurf von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) vor, den die Regierung in Berlin beschloss.
 

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Staatlich geförderte Jobs für Langzeitarbeitslose in Deutschland

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Genossenschaftsbanken in Deutschland spüren noch keine gravierenden Auswirkungen durch den Handelsstreit oder die zähen Brexit-Verhandlungen. Wegen der anhaltend niedrigen Zinsen und der Kosten zur Erfüllung der regulatorischen Anforderungen stelle sich die Finanzgruppe aber für 2018 auf einen leichten Gewinnrückgang ein, so Vorstandsmitglied Andreas Martin vom Branchenverband BVR am Mittwoch.
 

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Deutsche Genossenschaftsbanken erwarten heuer leichten Gewinnrückgang