Verdacht des Insiderhandels mit Hugo-Boss-Aktien

Metzingen (APA/dpa) - Die Staatsanwaltschaft Stuttgart schaut sich die Ereignisse rund um den Absturz der Hugo-Boss-Aktie im Jahr 2016 an. Es werde die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens geprüft, erklärte eine Behördensprecherin am Freitag und bestätigte einen "Spiegel"-Bericht. Hintergrund sei eine Anzeige der deutschen Finanzaufsicht BaFin wegen mutmaßlichen Insiderhandels mit Aktien des Modekonzerns.

Weder die BaFin noch das Unternehmen wollten sich zu Einzelheiten äußern. Eine Sprecherin von Hugo Boss betonte, gegen das Unternehmen sei nicht ermittelt worden.

Am 23. Februar 2016 warnte Hugo Boss seine Aktionäre vor einem Rückgang der Gewinne. Der Aktienkurs brach am selben Tag um fast 20 Prozent ein. Offenbar hatten sich laut "Spiegel"-Bericht jedoch einzelne Insider frühzeitig abgesichert: Kurz vor der Veröffentlichung wurden anscheinend noch größere Mengen an Wertpapieren verkauft. Gegen wen sich die Anzeige der BaFin richtet, wollten weder Finanzaufsicht noch Staatsanwaltschaft offenlegen. Dem "Spiegel" zufolge wird einem Aufsichtsrat von Hugo Boss vorgeworfen, Informationen über die bevorstehende Gewinnwarnung weitergegeben zu haben.

London/Berlin/Schwechat (APA/dpa) - Die EU-Wettbewerbshüter haben für die Übernahme von Teilen der insolventen Fluglinie Air Berlin durch Easyjet grünes Licht gegeben. Der Zusammenschluss werde ohne Auflagen genehmigt, teilte die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mit. Bei der Übernahme der bisherigen Air Berlin-Tochter Niki wiederum sieht der Generalbevollmächtigte Frank Kebekus nur noch die Lufthansa im Rennen.
 

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Easyjet darf Air Berlin-Teile übernehmen - Warnung vor Niki-Insolvenz

Rom (APA) - Die Explosion in der Gasstation im niederösterreichischen Baumgarten könnte die Gaspreise in die Höhe treiben. Die Gaspreise seien steigend, dieser Trend könnte sich wegen des Unfalls in Baumgarten festigen, betonte der Chef des italienischen Energiekonzerns Eni, Claudio Descalzi.
 

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Explosion in Gasstation - ENI-Chef rechnet mit Gas-Preiserhöhungen

Innsbruck (APA) - Eine nicht alltägliche Allianz aus ÖVP, Grünen und FPÖ wird im Dezemberlandtag gemeinsam einen Dringlichkeitsantrag einbringen, womit der Ausstieg aus der Glyphosatnutzung in Tirol eingeleitet werden soll. Unter anderem heißt es darin, dass die Landesregierung prüfen soll, ob es landesrechtliche Möglichkeiten gibt, einen vollständigen Ausstieg aus der Anwendung in Tirol zu ermöglichen.
 

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Glyphosat - ÖVP, Grüne und FPÖ bringen Ausstieg in Tiroler Landtag