Verdacht des Insiderhandels mit Hugo-Boss-Aktien

Metzingen (APA/dpa) - Die Staatsanwaltschaft Stuttgart schaut sich die Ereignisse rund um den Absturz der Hugo-Boss-Aktie im Jahr 2016 an. Es werde die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens geprüft, erklärte eine Behördensprecherin am Freitag und bestätigte einen "Spiegel"-Bericht. Hintergrund sei eine Anzeige der deutschen Finanzaufsicht BaFin wegen mutmaßlichen Insiderhandels mit Aktien des Modekonzerns.

Weder die BaFin noch das Unternehmen wollten sich zu Einzelheiten äußern. Eine Sprecherin von Hugo Boss betonte, gegen das Unternehmen sei nicht ermittelt worden.

Am 23. Februar 2016 warnte Hugo Boss seine Aktionäre vor einem Rückgang der Gewinne. Der Aktienkurs brach am selben Tag um fast 20 Prozent ein. Offenbar hatten sich laut "Spiegel"-Bericht jedoch einzelne Insider frühzeitig abgesichert: Kurz vor der Veröffentlichung wurden anscheinend noch größere Mengen an Wertpapieren verkauft. Gegen wen sich die Anzeige der BaFin richtet, wollten weder Finanzaufsicht noch Staatsanwaltschaft offenlegen. Dem "Spiegel" zufolge wird einem Aufsichtsrat von Hugo Boss vorgeworfen, Informationen über die bevorstehende Gewinnwarnung weitergegeben zu haben.

Graz (APA) - Die Asfinag hat für den Ausbau der Sicherheitseinrichtungen im Plabutschtunnel an der Pyhrnautobahn (A9) einen 44 Mio. Euro schweren Auftrag an eine Arbeitsgemeinschaft aus Porr, Strabag und PKE vergeben. Mitte November wird das Vorhaben gestartet. Das Ende der Arbeiten sei für spätestens Herbst 2019 geplant, so Asfinag-Geschäftsführer Gernot Brandtner am Mittwoch in einer Aussendung.
 

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Asfinag investiert 44 Mio. Euro in Sicherheit von Plabutschtunnel

Bern (APA/sda) - Multinationale Firmen in der Schweiz müssen ab dem Steuerjahr 2018 mehr Steuertransparenz liefern. Sie werden verpflichtet, länderbezogene Berichte zu erstellen. Ab 2020 tauscht die Schweiz diese Berichte mit ihren Partnerstaaten aus.
 

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Schweiz: Multis müssen ab 2018 mehr Steuertransparenz bieten

Bochum (APA/dpa) - Der große deutsche Immobilienkonzern Vonovia streckt seine Fühler weiter ins Ausland aus und hat eine Partnerschaft mit seinem französischen Pendant SNI vereinbart. Damit könnte auch die Grundlage für mögliche gemeinsame Investitionsprojekte in der Zukunft gelegt werden.
 

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Conwert-Eigentümerin Vonovia streckt Fühler nach Frankreich aus