Verbund-Vorstände werden am Donnerstag ausgeschrieben

Wien (APA) - Diese Woche am Donnerstag wird die erwartete Neuausschreibung der Vorstandsposten im Stromkonzern Verbund veröffentlicht. Das hat der Nominierungsausschuss des Aufsichtsrates am Montagnachmittag im Anschluss an die Hauptversammlung beschlossen.

Die gesetzliche Bewerbungsfrist läuft einen Monat lang und endet damit am 26. Mai, wurde nach der Konstituierung des Aufsichtsrates mitgeteilt. Zur Zahl der Vorstandsposten und die vorgesehene Vertragslaufzeit liegen noch keine Informationen vor.

Ende 2018 laufen die Verträge aller vier Vorstände - Wolfgang Anzengruber, Peter Kollmann, Hannes Sereinig und Günther Rabensteiner - aus. Vizevorstandschef Sereinig und Rabensteiner gehen in Pension. Die Verbund AG gehört zu 51 Prozent der Republik Österreich, ressortiert aber nicht mehr zum Wirtschafts-, sondern zum Finanzministerium von Minister Hartwig Löger (ÖVP).

Vorstandschef Anzengruber und Finanzvorstand Kollmann könnten nach dem Bewerbungsverfahren wiederbestellt werden. Möglich ist, dass die Vorstandsverträge auch kürzer als fünf Jahre laufen. Anzengruber wird im September 62 Jahre alt. Wie groß der Vorstand künftig sein soll - erneut vier Mitglieder oder weniger -, ist noch nicht bekannt. Gewisse Chancen auf einen Vorstandsposten waren in den letzten Monaten unter anderem auch FPÖ-Energiesprecher Axel Kassegger oder Arnold Schiefer (ÖBB) zugesprochen worden.

In der konstituierenden AR-Sitzung wurde am Montag das Präsidium des Gremiums unter dem Vorsitzenden Gerhard Roiss einstimmig wiedergewählt. Zudem gehören dem Präsidium Michael Süss und Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauss an.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen