Verbund platziert 500-Millionen "Green Bond"

Wien (APA) - Der österreichische Stromkonzern Verbund hat am Kapitalmarkt einen "Green Bond" im Volumen von 500 Mio. Euro mit zehn Jahren Laufzeit und 1,5 Prozent Kupon-Verzinsung platziert. Laut Verbund handelt es sich dabei um den ersten "Green Bond" eines Unternehmens aus dem deutschsprachigen Raum. Das damit aufgebrachte Geld soll in bestimmte umweltfreundliche Projekte (Wasserkraft, Windkraft) fließen.

Konkret ist der Emissionserlös der Anleihe nur zur Finanzierung und Refinanzierung von Energieeffizienzmaßnahmen in heimischen Wasserkraftwerken sowie von Erneuerbare-Energie-Projekten in Österreich und Deutschland im Bereich Windkraft vorgesehen, erklärte der Verbund am Freitag. Zum Nachweis der Eignung als "Green Bond" und zur Erfüllung "anspruchsvoller und strikter Nachhaltigkeitsstandards" habe man eine auch auf der Homepage deponierte Stellungnahme der oekom research AG eingeholt. Die Einhaltung der Kriterien werde jährlich überprüft.

Der Bond war mehr als 3-fach überzeichnet wurde bei in- und ausländischen Investoren platziert, zwei Drittel davon übernahmen laut Verbund umwelt- und sozial verantwortlich agierende Marktteilnehmer. Die Anleihe ist von S&P mit BBB+ (Ausblick stabil) bzw. von Moody's mit Baa1 (Ausblick negativ) geratet. Abgewickelt wurde die Transaktion von Commerzbank, JP Morgan, RBI, Societe Generale und UniCredit Bank Austria.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne