Verbund erhöht Gewinnausblick 2015 auf 240 (vorher: 180) Mio. Euro

Wien - Der börsenotierte Stromkonzern Verbund hat für das laufende Geschäftsjahr die Gewinnprognose erhöht. Statt wie bisher erwartet 180 Mio. werde das Konzernergebnis 240 Mio. Euro betragen, teilte das Unternehmen am Donnerstag ad hoc mit. 2014 waren es 126 Mio. Euro.

Das Verbund-Management begründet die Erhöhung des Ergebnisausblickes unter anderem mit einer Auflösung von Rückstellungen aufgrund von erwarteten Verfahrensbereinigungen im Netzbereich, mit der überdurchschnittlichen Wasserführung im ersten Halbjahr 2015, Reduktionen im Aufwandsbereich, Verbesserungen im Strom- bzw. Netzgeschäft, geringeren Abschreibungen, Optimierungsmaßnahmen im thermischen Bereich sowie einer Verbesserung des Finanzergebnisses. Den positiven Effekten stünden erwartete einmalige Aufwendungen im Zusammenhang mit einem geplanten Anleihenrückkauf gegenüber.

Die Effekte werden mit Ausnahme der Aufwendungen für den geplanten Anleihenrückkauf großteils bereits im ersten Halbjahr 2015 verbucht. Das EBITDA werde für diesen Zeitraum daher rund 480 Mio. Euro und das Konzernergebnis rund 190 Mio. Euro betragen.

Für das Gesamtjahr wird die Prognose für das EBITDA auf Basis einer durchschnittlichen Wasserführung von 770 auf 850 Mio. Euro erhöht. Die geplante Dividende orientiere sich unverändert an einer Ausschüttungsquote von rund 50 Prozent des bereinigten Konzernergebnisses, welches für 2015 rund 240 Mio. Euro betragen werden. Die bisherige Prognose lautete auf 180 Mio. Euro.

Weitere Details wird der Verbund anlässlich der Halbjahresergebnisveröffentlichung am 29. Juli 2015 bekannt gegeben.

Wien (APA) - Die Reform der Staatsholding ÖBIB, die per 1. Jänner 2019 zur ÖBAG werden soll, hat am Mittwoch den Ministerrat passiert. Die ÖBAG wird nicht nur die Staatsanteile an OMV, Telekom, Post und Casinos verwalten. Dazu kommt noch die BIG. Zudem übernimmt die ÖBAG die Verwaltung der Anteilsrechte des Bundes am Verbund, dessen Anteile de jure aber beim Finanzministerium bleiben. Von der AK kommt Kritik.
 

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ÖBIB wird zu ÖBAG: Gesetz passierte Ministerrat - AK-Kritik

Frankfurt am Main (APA/dpa) - Deutsche Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern einer Studie zufolge vergleichsweise selten Aktienbeteiligungen an. "Unser Ziel ist es, Mitarbeiteraktien aus dem Nischendasein, das sie in Deutschland führen, herauszuholen", sagte die Chefin des Deutschen Aktieninstituts (DAI), Christine Bortenlänger, am Mittwoch in Frankfurt. Es sei eine bessere Förderung notwendig.
 

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Mitarbeiter-Aktien fristen "Nischendasein" in Deutschland - Studie

Wien (APA) - Die Wiener Marinomed Biotech AG, die sich gerade am Weg in den Prime Market der Wiener Börse befindet, hat die ehemalige SPÖ-Spitzenpolitikern und Siemens-Top-Managerin Brigitte Ederer neu in den Aufsichtsrat berufen.
 

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Brigitte Ederer zieht in den Aufsichtsrat der Marinomed Biotech ein