Verbund mit Gewinn-Plus 2015 - Cashflow-Stärkung geplant

Wien - Der österreichische Stromkonzern Verbund hat seine Ergebnisse 2015 beinahe im Rahmen der Erwartungen steigern können. Das operative EBITDA wuchs um 9,9 Prozent auf 888,7 Mio. Euro, und das Konzernergebnis - hier war mehr vorhergesagt - legte um 64,7 Prozent auf 207,7 Mio. Euro zu. 2016 will man hier rund 230 Mio. bzw. rund 750 Mio. Euro erreichen - bei durchschnittlicher Wasserkraft-Eigenerzeugung.

Wegen der in den letzten Wochen "dramatisch gesunkenen Terminmarktpreise für Strom" evaluiert das Verbund-Management "weitere signifikante Maßnahmen" zur Stärkung des Free Cash Flow. Das beziehe sich insbesondere auf Wachstums- und Instandhaltungsinvestitionen, künftige Dividendenpolitik sowie Aufwandsreduktionen.

Die Umsatzerlöse erhöhten sich 2015 um 3,1 Prozent auf 2,970 Mrd. Euro, hieß es Mittwochfrüh vor dem Bilanzpressegespräch. Dass die Dividende für das Vorjahr nur marginal angehoben werden soll - von 0,29 auf 0,30 Euro pro Aktie -, hatte der Verbund bereits am Dienstagabend mitgeteilt.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma