Verbund 2014 mit weniger Gewinn und Dividende

Der börsennotierte Stromkonzern Verbund hat 2014 weniger Gewinn und Umsatz erwirtschaftet. Im operativen Geschäft wirkten sich vor allem die weiter gesunkene Stromabsatzpreise sowie eine im Vergleich zum Vorjahr geringere Wasserführung aus. Auch Einmaleffekte beeinflussten wie im Vorjahr das Ergebnis, teilte der Verbund heute, Mittwoch, mit. Die Dividende wird gekürzt.

Das Konzernergebnis sank um 78,2 Prozent von 579,6 Mio. auf 126,1 Mio. Euro und lag damit leicht über den zuletzt erwarteten 125 Mio. Euro. Das operative EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) sank um 37,9 Prozent auf 808,8 Mio. Euro, nach 1,3 Mrd. Euro 2013. Der Umsatz ging um 13,2 Prozent auf 2,835 Mrd. Euro zurück.

Das um Einmaleffekte bereinigte EBITDA verringerte sich um 270,0 Mio. auf 889,6 Mio. Euro, das bereinigte Konzernergebnis um 168,2 Mio. auf 216,0 Mio. Euro.

Die Dividende für 2014 wird auf 0,29 Euro je Aktie gekürzt. 2013 wurden 1,00 Euro je Aktie ausgeschüttet, davon waren allerdings 0,45 Euro eine Sonderdividende, mit der der Verbund die Aktionäre am Verkauf der Türkei-Aktivitäten teilhaben ließ.

Für heuer erwartet der Stromkonzern "auf Basis einer durchschnittlichen Eigenerzeugung aus Wasserkraft" ein EBITDA von rund 770 Mio. Euro und ein Konzernergebnis von rund 180 Mio. Euro. Die Ausschüttungsquote ist mit rund 50 Prozent geplant - bezogen auf das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis.

Zu den Einmaleffekten für das abgelaufene Geschäftsjahr heißt es, dass die veränderten energiewirtschaftlichen Parameter sowie Anpassungen an das gesunkene Zinsniveau zu Wertminderungen bzw. Wertaufholungen führten. Weitere Einmal-Effekte habe es durch den Verkauf der französischen Gas-Kombikraftwerke Pont-sur-Sambre und Toul sowie wegen der Restrukturierung bei den thermischen Kraftwerken gegeben. Die Ergebnisse 2013 seien sehr stark positiv vom Verkauf des Türkei-Geschäfts und dem gleichzeitigen Zukauf von Wasserkraftwerken in Deutschland beeinflusst gewesen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte