Verbraucherstimmung in Europa zum Jahresende 2015 deutlich aufgehellt

Die Verbraucherstimmung in Europa hat sich nach einer Phase der Unsicherheit wieder deutlich aufgehellt. Zwar bewege viele Menschen in den 28 EU-Staaten weiterhin die Flüchtlingskrise. Und nach den Anschlägen in Paris wirke auch die Terroranangst noch immer nach, berichtete das Marktforschungsunternehmen GfK am Freitag in Nürnberg.

Gegen Jahresende sei aber die Zuversicht der Konsumenten wieder gewachsen. Der europäische Konsumklimaindex sei daher im letzten Quartal 2015 um 1,9 auf 12,2 Punkte gestiegen. Die GfK befragt dazu im Auftrag der EU monatlich 40.000 Personen in 28 EU-Ländern.

Dabei hätten europaweit wohl auch die "positive Rahmendaten" eine Rolle gespielt, schätzen die Nürnberger Konsumforscher. So hätten die Verbraucher dank des niedrigen Öl- und Benzinpreises mehr Geld im Portemonnaie. Zudem verzeichneten fast alle EU-Länder ein leichtes Wirtschaftswachstum. Dadurch seien am Jahresende 2015 mehr Menschen in Lohn und Brot gewesen. Viele rechneten in den kommenden Monaten mit steigenden Einkommen und einer besseren Konjunkturlage. In 10 der 28 EU-Staaten, darunter Griechenland, Portugal und den drei baltischen Staaten zögerten die Menschen aber weiterhin mit größeren Anschaffungen. Ihnen fehle dort schlicht das Geld dafür.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte