Verbraucherschützer hofft nach E.ON-RWE-Deal auf sinkende Strompreise

Berlin/Essen (APA/dpa) - Nach der geplanten Übernahme der RWE-Ökostrom- und Netztochter Innogy durch E.ON hoffen Verbraucherschützer in Deutschland auf sinkende Strompreise. Jeder Wettbewerber, der vom Strommarkt verschwinde, sei zwar für den Verbraucher eine traurige Nachricht, sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller, dem "Handelsblatt" (Montag).

"Innogy ist aber ein eher teurer Grundversorger, darum ist zu hoffen, dass E.ON die Strompreise senken wird." Dennoch sollte das Kartellamt aus Müllers Sicht "einen kritischen Blick auf die Fusion werfen, um sicherzugehen".

In der "Rheinischen Post" (Montag) sagte der vzbv-Chef, der deutsche Strommarkt leide immer noch unter zu wenig Wettbewerb. So komme der niedrige Börsenpreis nicht bei den Verbrauchern an. Müller forderte, Verbraucher sollten bereit sein, ihren Anbieter zu wechseln.

Der Energieriese E.ON will in einem ersten Schritt Innogy - sie ist laut Firmencompass mit 12,85 Prozent an der Kärntner Kelag beteiligt - komplett übernehmen und im Gegenzug den Konkurrenten RWE am eigenen Unternehmen beteiligen. E.ON würde das lukrative Netzgeschäft und den Stromvertrieb von Innogy erhalten, während die erneuerbaren Energien unter dem Dach von RWE vereint werden sollen. Das erst zwei Jahre alte Unternehmen Innogy würde damit zerschlagen.

Göteborg/Hannover (APA/dpa) - Der schwedische Lastwagenbauer Volvo will mittelschwere Transporter zunehmend auch mit Elektroantrieb anbieten. Ab dem Jahresende könnten zunächst ausgewählte Kunden den neuen E-Lkw der Marke mit einer Nutzlast bis zu 20 Tonnen und einer Reichweite bis zu 300 Kilometern testen, kündigte Produktionschef Jonas Odermalm am Mittwoch an.
 

Newsticker

Lastwagenbauer Volvo setzt zunehmend auf E-Trucks

Wien (APA) - Die Bundesregierung will mehr Menschen in Beschäftigung bringen und hat dazu für heute zu einem Job-Gipfel geladen, erklärte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) nach dem Ministerrat. Zwar herrsche derzeit Hochkonjunktur, gleichzeitig seien die Betriebe aber auf der Suche nach Fachkräften. Die Mittel für Integration in ihrem Ressort werden von 10 auf 20 Mio. Euro aufgestockt.
 

Newsticker

Job-Gipfel - Schramböck will mehr Menschen in Beschäftigung bringen

Tuzla/Sarajevo (APA) - Ein chinesisches Baukonsortium, das 2014 den Zuschlag für den Bau eines neuen 450-Megawatt-Blocks des Kohlekraftwerkes in Tuzla im Wert von 1,5 Mrd. Konvertible Mark (761,61 Mio. Euro) erhielt, zieht sich aus dem Projekt zurück. Das berichtete am Mittwoch das Internetportal "Klix.ba" unter Berufung auf das Konsortium von Gezhouba Group (CGGC) und Guangdong Electric Power Design Institute (GEDI).
 

Newsticker

Chinesisches Konsortium steigt aus bosnischem Mega-Bauprojekt aus