Verbraucherschützer fordern Firmen auf Ölpreis-Vorteile weiterzugeben

Der Chef des deutschen Verbraucherzentrale-Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller, fordert von Unternehmen die volle Weitergabe von Vorteilen durch niedrige Energiepreise an die Kunden. Viele Produkte könnten preiswerter sein, sagte Müller dem "Handelsblatt" vom Montag.

"Ein durchschnittlicher Haushalt hätte allein an der Tankstelle und beim Heizen etwa 15 Euro im Monat sparen können, wenn die gesunkenen Rohstoffpreise vollständig weitergegeben worden wären", so Müller.

Müller bezog sich laut "Handelsblatt" auf eine Studie des Hamburger Unternehmens Energy Comment. Diese zeige, dass zum Beispiel im Jänner Diesel um zwei Cent pro Liter billiger hätte sein können, Benzin um einen Cent pro Liter. Da in dem Monat etwa fünf Milliarden Liter Kraftstoff getankt worden seien, mache schon eine Preisdifferenz von einem Cent pro Liter insgesamt rund 50 Millionen Euro aus.

Der Ölpreis hatte im vergangenen Jahr eine Talfahrt vollführt. Von 115 Dollar (102 Euro) pro Barrel (159 Liter) im vergangenen Juni fiel er auf 46 Dollar im Jänner. Danach stieg der Preis zwar wieder auf zuletzt rund 60 bis 65 Dollar (53 bis (58 Euro), er liegt damit aber im Vergleich zu den vergangenen Jahren immer noch recht niedrig.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"