Verbraucherschützer fordern Firmen auf Ölpreis-Vorteile weiterzugeben

Der Chef des deutschen Verbraucherzentrale-Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller, fordert von Unternehmen die volle Weitergabe von Vorteilen durch niedrige Energiepreise an die Kunden. Viele Produkte könnten preiswerter sein, sagte Müller dem "Handelsblatt" vom Montag.

"Ein durchschnittlicher Haushalt hätte allein an der Tankstelle und beim Heizen etwa 15 Euro im Monat sparen können, wenn die gesunkenen Rohstoffpreise vollständig weitergegeben worden wären", so Müller.

Müller bezog sich laut "Handelsblatt" auf eine Studie des Hamburger Unternehmens Energy Comment. Diese zeige, dass zum Beispiel im Jänner Diesel um zwei Cent pro Liter billiger hätte sein können, Benzin um einen Cent pro Liter. Da in dem Monat etwa fünf Milliarden Liter Kraftstoff getankt worden seien, mache schon eine Preisdifferenz von einem Cent pro Liter insgesamt rund 50 Millionen Euro aus.

Der Ölpreis hatte im vergangenen Jahr eine Talfahrt vollführt. Von 115 Dollar (102 Euro) pro Barrel (159 Liter) im vergangenen Juni fiel er auf 46 Dollar im Jänner. Danach stieg der Preis zwar wieder auf zuletzt rund 60 bis 65 Dollar (53 bis (58 Euro), er liegt damit aber im Vergleich zu den vergangenen Jahren immer noch recht niedrig.

Wien/Bochum (APA) - Buwog-Chef Daniel Riedl widerspricht dem Vorwurf, die Bundeswohnungen seien 2004 von der damaligen Bundesregierung zu billig verkauft worden. Zur in diesen 14 Jahren eingetretenen Wertsteigerung von 588 Mio. auf 3,2 Mrd. Euro, soviel bietet die deutsche Vonovia, sagte Riedl am Freitag im Ö1-"Mittagsjournal" des ORF-Radios: "Ich bin persönlich stolz drauf."
 

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Buwog-Chef Riedl verteidigt kräftige Wertsteigerung des Unternehmens

Wien (APA) - Bei der insolventen Wienwert-Holding hat am Freitag die erste Gläubigerversammlung stattgefunden. Laut Bericht des Masseverwalters Norbert Abel beträgt das liquide Vermögen derzeit gerade einmal 40.000 Euro, berichtete Anlegeranwalt Lukas Aigner am Nachmittag. Die Anleihen seien aus Sicht des Masseverwalters faktisch nicht besichert.
 

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Wienwert-Masseverwalter: 40.000 Euro Vermögen, Bonds nicht besichert

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi hat nach einem Gewinnsprung 2017 einen klaren Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gescheut. Das sorgte an der Börse für Enttäuschung: Vivendi-Aktien brachen am Freitag zeitweise um knapp neun Prozent ein und waren größter Verlierer im Parise Auswahlindex CAC 40.
 

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Medienkonzern Vivendi lässt Anleger über 2018 im Dunkeln: Aktie fällt