Verbraucher wünschen sich wieder mehr Menschen im Kundenservice

Berlin (APA/AFP) - Die Mehrheit der Verbraucher wünscht sich in der Kommunikation mit Unternehmen eine echte Stimme statt eines digitalen Chatbots. 75 Prozent der Teilnehmer einer am Montag veröffentlichten Umfrage der Beratungsgesellschaft PwC gaben an, wieder mehr menschlichen Kontakt mit Unternehmen zu wollen. Rund die Hälfte der Befragten hält demnach das Kundenerlebnis bei den meisten Firmen für verbesserungsfähig.

Das Beratungsunternehmen ließ insgesamt 15.000 Verbraucher in zwölf Ländern befragen. Ob auch österreichische Verbraucher darunter waren, ließ sich am Montag nicht eruieren - eine PwC-Österreich-Sprecherin war nicht erreichbar. In Deutschland wurden 1.000 befragt.

Laut dem PwC-Experten Nikolas Beutin ist das Ergebnis kein Plädoyer, die Digitalisierung im Kundenkontakt zu drosseln. Doch statt etwa Kundenberater durch Computerstimmen zu ersetzen, sollten die Unternehmen ihnen lieber die richtigen Programme an die Hand geben, um die Anliegen der Kunden schnell und unkompliziert zu lösen.

Dadurch könnten sie Kunden gewinnen, denn das Kundenerlebnis ist laut Umfrage nach Preis und Qualität das wichtigste Kriterium für eine Kaufentscheidung. Freundlicher Service ist dabei für mehr Verbraucher wichtig als bessere Technologie. Für einen freundlichen Service sind die Befragten bereit, je nach Land und Branche bis zu 16 Prozent mehr zu zahlen. Am wichtigsten ist guter Kundenservice demnach in der Gesundheitsbranche, bei Banken, Gastronomie und Hotellerie.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte