Verbraucher und Bauinvestitionen kurbeln deutsches Wachstum an

Wiesbaden/Berlin (APA/Reuters) - Die Kauflaune der Verbraucher und der Bauboom haben die deutsche Wirtschaft im Frühjahr kräftig angeschoben. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) kletterte zwischen April und Juni um 0,5 Prozent zum Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt am Freitag erklärte und damit eine erste Schätzung von Mitte August bestätigte.

Zu Jahresbeginn hatte Europas größte Volkswirtschaft um 0,4 Prozent zugelegt. Im zweiten Quartal zeigte sich bereits Gegenwind durch den internationalen Zollstreit. Denn der Außenhandel bremste das Wachstum, da die Exporte im Vergleich zum Jahresanfang mit 0,7 Prozent weniger stark zulegten als die Importe mit 1,7 Prozent.

Impulse kamen vor allem aus dem Inland. So gaben die Verbraucher 0,3 Prozent mehr aus als zuletzt, während der Staat seinen Konsum um 0,6 Prozent hochschraubte. Die Bauinvestitionen zogen um 0,6 Prozent zum Vorquartal an.

Die meisten Fachleute gehen davon aus, dass der Aufschwung in Deutschland seinen Höhepunkt bereits hinter sich hat. So erwartet etwa die Bundesbank, dass die Wirtschaft im laufenden Sommer-Quartal etwas geringer wachsen dürfte "als im Mittel des ersten Halbjahres". Dies liege auch an der schwächelnden Industrie.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte