Verbraucher überschätzen Energiekosten von Smartphones massiv

München (APA/AFP) - Viele Verbraucher können den Stromverbrauch einzelner Geräte nur schlecht einschätzen. So überschätzen die Deutschen laut einer am Donnerstag vorgestellten Umfrage des Energiekonzerns E.ON die Stromkosten ihres Handys im Schnitt um das 17-fache.

Die rund 4.000 Befragten gaben im Durchschnitt an, dass 100 Ladevorgänge rund zehn Euro kosten würden. Tatsächlich sind es je nach Handy laut E.ONs Berechnungen nur bis zu 60 Cent.

Dabei lagen die handyaffinen 18- bis 29-Jährigen in der Umfrage deutlich weiter daneben als die Senioren zwischen 60 und 69. Doch auch von denen schätzten nur 14 Prozent die Ladekosten auf unter einen Euro. Smartphones seien demnach "viel effizienter als die Befragten denken", erklärte E.ON-Geschäftsführer Wolfgang Noetel.

Grundlage für E.ONs Berechnung ist ein Smartphone, das täglich aufgeladen wird und im Jahr 7,5 Kilowattstunden (kWh) Strom verbraucht. Für den Strompreis nahm E.ON den Bundesschnitt von 29 Cent je kWh. Dementsprechend kostet das tägliche Laden nur 0,6 Cent. Die Online-Befragung von E.ON gemeinsam mit Statista fand im Herbst statt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte