Verbandschef Fitschen - Deutsche Banken ohne viel Stress

Washington (Reuters) - Kurz vor Bekanntgabe der Ergebnisse des großen europäischen Banken-Stresstests hat sich Deutsche-Bank-Co-Chef Jürgen Fitschen mit Blick auf die Bundesrepublik zuversichtlich geäußert. Der Stresstest sei eine harte Prüfung für alle beteiligten Geldhäuser.

Washington. Kurz vor Bekanntgabe der Ergebnisse des großen europäischen Banken-Stresstests hat sich Deutsche-Bank-Co-Chef Jürgen Fitschen mit Blick auf die Bundesrepublik zuversichtlich geäußert. Der Stresstest sei eine harte Prüfung für alle beteiligten Geldhäuser, aber die deutschen Institute seien gut kapitalisiert und solide, sagte der Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken am Samstag in Washington auf der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank.

Die mit Spannung erwarteten Ergebnisse werden am 26. Oktober veröffentlicht. Die Europäische Zentralbank, die am 04. November die Oberaufsicht über die führenden Banken der Euro-Zone übernimmt, hatte die größten 130 Institute in den vergangenen Monaten auf Herz und Nieren geprüft, um bislang nicht bekannte Probleme in den Bilanzen aufzudecken. In Deutschland mussten sich unter anderen die Deutsche Bank und die Commerzbank stellen.

Dass die Banken selbst 48 Stunden vor Veröffentlichung über die Ergebnisse informiert werden, kritisierte der Verbandschef: Das sei eigentlich zu kurz, um fundiert die Ergebnisse und das Verfahren zu bewerten.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro