Venezuelas staatlicher Ölkonzern PDVSA ringt um Kredite aus Ausland

Caracas/Santa Cruz (APA/Reuters) - Angesichts der schlechten Budgetlage in Venezuela bemüht sich der staatliche Ölkonzern PDVSA um Kredite aus dem Ausland. Es würden Gespräche mit dem russischen Unternehmen Rosneft, der italienischen Eni, der spanischen Repsol und dem norwegischen Konzern Statoil geführt, sagte der PDVSA-Vizepräsident der Gassparte, Cesar Triana, der Nachrichtenagentur Reuters.

Alle strategischen Partner hätten bereits zum Ausdruck gebracht, dass sie bereit seien, die Finanzierung der Projekte fortzusetzen. Auf diese Weise könnte die Öl- und Gasförderung kurzfristig gesteigert werden. Rosneft, Eni, Repsol und Statoil waren zunächst nicht zu Stellungnahmen zu erreichen.

Inmitten der Rezession ist die Ölproduktion in dem lateinamerikanischen Land auf den tiefsten Stand seit fast 30 Jahren gefallen. Im Oktober wurden nach Regierungsangaben weniger als zwei Millionen Barrel am Tag gefördert - so wenig wie seit 1989 nicht mehr.

Wegen der Schuldenkrise des Landes ist nur wenig Geld für Instandhaltung und Reparaturen an den Förderanlagen vorhanden. Die gesunkenen Ölpreise auf dem Weltmarkt setzen PDVSA zusätzlich unter Druck. Das gesamte Land steckt in einer schweren politischen und wirtschaftlichen Krise. Selbst Nahrungs- und Arzneimittel sind inzwischen knapp.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne