Venezuelas Präsident Maduro warnt vor neuem US-Imperialismus

Caracas - Angesichts der derzeitigen Lateinamerika-Reise von US-Präsident Barack Obama wittert die venezolanische Regierung einen neuen Imperialismus der Vereinigten Staaten. "Es gibt eine imperialistische Strategie, um Lateinamerika und die Karibik zu erobern", sagte der linke Präsident Nicolas Maduro am Mittwoch.

"Es ist ein neuer Plan gegen unsere Völker, gegen uns, die wir unseren eigenen Weg gefunden haben." Als erster US-Präsident seit fast 90 Jahren hatte Obama zuletzt den langjährigen Erzfeind Kuba besucht. Danach reiste er nach Argentinien, wo er mit dem neuen liberalen Präsidenten Mauricio Macri einen diplomatischen Neuanfang starten will. Unter dessen Vorgängerin Cristina Fernandez de Kirchner waren die Beziehungen zwischen Argentinien und den USA angespannt.

Maduro steht nach dem Sieg der Opposition bei den Parlamentswahlen Ende vergangenen Jahres innenpolitisch unter erheblichem Druck. Zuletzt hatte Obama zudem ein Dekret um ein Jahr verlängert, das die Lage in Venezuela als Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA einstuft und sieben Funktionäre mit Sanktionen belegt.

Innsbruck (APA) - Das Transitforum Austria-Tirol hat eine Reduktion der Lärmschwellenwerte auf Basis der WHO-Richtwerte gefordert. Außerdem möchte man, dass das Verursacherprinzip für Lärmschutzkosten geltend wird. Obmann Fritz Gurgiser zeigte sich am Montag bei einer Pressekonferenz in Innsbruck jedenfalls entschlossen, die Festlegung der "Lärmschwellenwerte nicht den Lärmverursachern zu überlassen".
 

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Transitforum will Lärmschwellenwert-Reduktion nach WHO-Richtwerten

Farnborough (APA/dpa) - Die Flugzeugbauer Boeing und Airbus sind mit ersten Großaufträgen in den ersten Tag der Luftfahrtmesse in Farnborough gestartet. Die taiwanesische Fluggesellschaft Starlux will 17 Exemplare des jüngsten Airbus-Langstreckenjets A350 kaufen, wie der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern am Montag auf der Farnborough Airshow südwestlich von London bekanntgab.
 

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Airbus und Boeing sammeln Großaufträge ein

Peking (APA/AFP) - Mit eindringlichen Worten hat EU-Ratspräsident Donald Tusk davor gewarnt, dass sich die hochschaukelnden internationalen Handelskonflikte in Gewalt entladen könnten. Es sei die "gemeinsame Pflicht" von Europa und China, aber auch der USA und Russlands, "keine Handelskriege zu beginnen, die sich so oft in der Geschichte in heiße Konfliktherde verwandelt haben", sagte Tusk am Montag beim Gipfeltreffen der Europäischen Union mit China in Peking.
 

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EU warnt Weltmächte vor "Konflikt und Chaos" durch Handelskriege