Venezuelas Präsident Maduro warnt vor neuem US-Imperialismus

Caracas - Angesichts der derzeitigen Lateinamerika-Reise von US-Präsident Barack Obama wittert die venezolanische Regierung einen neuen Imperialismus der Vereinigten Staaten. "Es gibt eine imperialistische Strategie, um Lateinamerika und die Karibik zu erobern", sagte der linke Präsident Nicolas Maduro am Mittwoch.

"Es ist ein neuer Plan gegen unsere Völker, gegen uns, die wir unseren eigenen Weg gefunden haben." Als erster US-Präsident seit fast 90 Jahren hatte Obama zuletzt den langjährigen Erzfeind Kuba besucht. Danach reiste er nach Argentinien, wo er mit dem neuen liberalen Präsidenten Mauricio Macri einen diplomatischen Neuanfang starten will. Unter dessen Vorgängerin Cristina Fernandez de Kirchner waren die Beziehungen zwischen Argentinien und den USA angespannt.

Maduro steht nach dem Sieg der Opposition bei den Parlamentswahlen Ende vergangenen Jahres innenpolitisch unter erheblichem Druck. Zuletzt hatte Obama zudem ein Dekret um ein Jahr verlängert, das die Lage in Venezuela als Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA einstuft und sieben Funktionäre mit Sanktionen belegt.

Digital

Neue Ideenschmiede für leistungsfähige Chips aus Villach

Bonität

Out of Business: Insolvenzfälle vom 23. August 2017

Bonität

KSV: Österreichs Wirtschaft voller Optimismus und bestens aufgestellt