Venezuelas Präsident Maduro warnt vor neuem US-Imperialismus

Caracas - Angesichts der derzeitigen Lateinamerika-Reise von US-Präsident Barack Obama wittert die venezolanische Regierung einen neuen Imperialismus der Vereinigten Staaten. "Es gibt eine imperialistische Strategie, um Lateinamerika und die Karibik zu erobern", sagte der linke Präsident Nicolas Maduro am Mittwoch.

"Es ist ein neuer Plan gegen unsere Völker, gegen uns, die wir unseren eigenen Weg gefunden haben." Als erster US-Präsident seit fast 90 Jahren hatte Obama zuletzt den langjährigen Erzfeind Kuba besucht. Danach reiste er nach Argentinien, wo er mit dem neuen liberalen Präsidenten Mauricio Macri einen diplomatischen Neuanfang starten will. Unter dessen Vorgängerin Cristina Fernandez de Kirchner waren die Beziehungen zwischen Argentinien und den USA angespannt.

Maduro steht nach dem Sieg der Opposition bei den Parlamentswahlen Ende vergangenen Jahres innenpolitisch unter erheblichem Druck. Zuletzt hatte Obama zudem ein Dekret um ein Jahr verlängert, das die Lage in Venezuela als Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA einstuft und sieben Funktionäre mit Sanktionen belegt.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

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Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

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EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

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Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch