Vattenfall streicht 1.500 Stellen - davon 600 in Deutschland

Stockholm (APA/dpa) - Der schwedische Energiekonzern Vattenfall will im Zuge seines Sparprogramms in Deutschland 600 Stellen abbauen. Europaweit werde die Zahl der Mitarbeiter und externen Berater bis zum Jahr 2020 um 1.500 Vollzeitstellen reduziert, teilte das Unternehmen mit. So wolle Vattenfall umgerechnet rund 200 Mio. Euro einsparen, wettbewerbsfähig bleiben und Spielraum für Investitionen schaffen.

Betriebsbedingte Kündigungen sollten vermieden werden, kündigte Vattenfall an. In Deutschland hat der Energiekonzern Niederlassungen in Berlin und Hamburg.

Im vergangenen Jahr hatte sich der schwedische Staatskonzern unter anderem durch den Verkauf der deutschen Braunkohlesparte deutlich verkleinert. Vattenfall hatte deshalb bereits angekündigt, die Zahl der Mitarbeiter anzupassen.

Dieser Schritt sei nötig, obwohl man gerade einen positiven Jahresabschluss präsentiert habe, erklärte Unternehmenschef Magnus Hall. Vattenfall hatte 2017 vor allem dank Windenergie einen Gewinn von etwa 960 Mio. Euro erwirtschaftet - und war damit nach vier Jahren mit Verlusten in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch