Vatikan setzt drei Rechnungsprüfer zu Kontrolle seiner Finanzen ein

Vatikanstadt - Drei Rechnungsprüfer werden künftig die Finanzen des Vatikan kontrollieren. Das ergibt sich aus den neuen Statuten für das Vatikan-Büro des Obersten Rechnungsprüfers, die nun auf der vatikanischen Internetseite veröffentlicht wurden.

Insgesamt drei Statuten traten diese Woche in Kraft und sind jetzt im Internet abrufbar. Sie betreffen das Büro des Obersten Rechnungsprüfers sowie das Päpstliche Wirtschaftssekretariat und den Wirtschaftsrat.

Die Texte wurden von Papst Franziskus unterzeichnet. Ursprünglich war bei der Einführung der Wirtschaftsprüferstelle des Vatikans nur von einem Obersten Rechnungsprüfer die Rede gewesen. Nach einer Prüfung durch den Päpstlichen Rat für Gesetzestexte kam jedoch der Vorschlag auf, dem Leiter des Rechnungsprüfungshofes noch zwei Mitarbeiter zur Seite zu stellen. Ernennungen sind in diesem Bereich noch keine erfolgt.

Der Münchner Erzbischof, Kardinal Reinhard Marx, koordiniert den von Papst Franziskus geschaffenen Wirtschaftsrat im Vatikan, in dem 15 Kardinäle und Wirtschaftsexperten vertreten sind. Der Rat ist eine eigenständige Einrichtung, die die Finanz- und Wirtschaftspolitik des Vatikans sowie die entsprechenden Regeln festlegt. Ausführendes Organ ist das Päpstliche Wirtschaftssekretariat, das im Februar 2014 eingerichtet wurde und vom australischen Kurienkardinal George Pell geleitet wird.

Das Büro des Obersten Wirtschaftsprüfers soll die Finanzen aller Dikasterien der Römischen Kurie, der mit dem Heiligen Stuhl verbundenen Einrichtungen und der Verwaltungen der Vatikanstadt kontrollieren. Dazu gehört auch, den Wirtschaftsrat sowie das Wirtschaftssekretariat auf eventuelle Unregelmäßigkeiten hinzuweisen.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker