Varta-Haushaltsbatterien kommen künftig vom US-Konzern Energizer

Ellwangen (APA/Reuters) - Die Haushaltsbatterien-Marke Varta gehört künftig dem bisherigen US-Konkurrenten Energizer. Die Amerikaner zahlen zwei Mrd. Dollar (1,63 Mrd. Euro) für das Batterien-Geschäft des Haushaltswaren-Konzerns Spectrum Brands mit den Marken Varta und Rayovac, wie beide Unternehmen am Dienstag mitteilten.

Die Batterie- und Taschenlampen-Sparte machte mit 866 Mio. Dollar Umsatz bisher rund ein Sechstel des Geschäfts von Spectrum Brands aus. Der operative Gewinn (Ebitda) lag 2017 bei 169 Mio. Dollar. Zu Spectrum Brands gehören unter anderem "Remington"-Elektrorasierer, "George Foreman"-Grills, "Black & Decker"-Werkzeug sowie Gartendünger und Heimtierbedarf.

Varta-Autobatterien und Mikrobatterien etwa für Kopfhörer oder Hörgeräte sind von dem Verkauf nicht betroffen. Letztere kommen von der baden-württembergischen Varta AG, die im vergangenen Jahr an die Börse gebracht wurde. Die Unternehmerfamilie Quandt hatte Varta 2002 zerschlagen. Damals ging das Geschäft mit Autobatterien an den US-Autozulieferer Johnson Controls, die Haushaltsbatterien an die heutige Spectrum Brands.

Die Übernahme gab Energizer-Aktien Auftrieb. Sie sprangen im frühen Handel an der New Yorker Börse um 16 Prozent auf 59,88 Dollar. Spectrum Brands gewannen 3,7 Prozent auf 124,89 Dollar.

Wiesbaden (APA/dpa) - In Deutschland ist unter den Bundesländern ein Streit um die Strafzahlung des VW-Konzerns in Höhe von einer Milliarde Euro wegen des Abgasskandals entbrannt. Das Land Hessen hat nun die Aufteilung des Milliardenbußgeldes unter den Ländern gefordert. Gezahlt hat Volkswagen die Milliarde an das Land Niedersachsen, das maßgeblich am Konzern beteiligt ist.
 

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Deutsche Bundesländer streiten um VW-Milliarde

Athen (APA/Reuters) - Die Finanzminister der Euro-Länder wollen die Auszahlung von Milliardenmitteln an Griechenland nach dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August an Reformauflagen knüpfen. Insgesamt 4,8 Mrd. Euro bis 2022 sollten nur dann gezahlt werden, wenn die Athener Regierung sich an die Bedingungen eines sogenannten Überwachungsprogramms halte, heißt es in einem Dokument der Eurogruppe.
 

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Euro-Länder planen reformabhängige Zahlungen an Griechenland

Berlin/Menlo Park (APA/Reuters) - Facebook will Falschmeldungen auf seiner Plattform weiter erschweren. Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern werde bis Jahresende von derzeit 14 auf weitere Länder ausgedehnt, kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk am Donnerstag an. Zudem fänden in nunmehr vier Ländern Tests zur Überprüfung von Fotos und Videos statt.
 

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Facebook will schärfer gegen Falschmeldungen vorgehen