Valneva rutschte 2014 noch tiefer in die Verlustzone

Die börsennotierte Biotechfirma Valneva, die aus dem Zusammenschluss der Wiener Intercell mit der französischen Vivalis entstanden ist, schreibt weiter rote Zahlen. 2014 ist der Impfstoffhersteller unterm Strich noch tiefer ins Minus gerutscht. Der Nettoverlust machte 26,3 Mio. Euro aus, nach 24,1 Mio. Euro Minus 2013. Auch der operative Verlust fiel mit 23,8 Mio. Euro höher aus als im Jahr davor.

Gestiegen ist hingegen der Umsatz - von 30,4 auf nun 36,9 Mio. Euro. Die Förderungen blieben mit rund 5,5 Mio. Euro unverändert. Die Verkaufserlöse des Impfstoffes gegen die Viruserkrankung Japanische Enzephalitis stiegen auf 28,1 Mio. Euro im Vergleich zu 23,2 Mio. Euro im Jahr 2013, geht aus dem am Freitag veröffentlichten Jahresbericht hervor.

Valneva weist in einer Presseaussendung darauf hin, dass die Zahlen wegen der Fusion nicht vollständig vergleichbar seien. Auf Pro-Forma Basis seien das operative Ergebnis verbessert und der Nettoverlust deutlich reduziert worden. Zum Ausblick heißt es, dass die Verkaufserlöse 2015 durch den zugekauften zweiten Impfstoff Dukoral "deutlich ansteigen werden". Die Einnahmen für 2015 werden zwischen 75 und 85 Mio. Euro erwartet.

Das Jahr 2015 bezeichnet Valneva nach dem Zukauf von Dukoral als Übergangsphase, danach will das Unternehmen die Verlustzone verlassen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte