Valneva profitierte im ersten Quartal von Crucell-Zukauf

Die börsenotierte Biotechfirma Valneva konnte im ersten Geschäftsquartal 2015 dank des Zukaufs der schwedischen Crucell Umsatz und Ergebnisse verbessern. Die Erlöse stiegen von 7,1 auf 19,5 Mio. Euro , der Nettoverlust konnte von 7,1 auf 5,0 Mio. Euro reduziert werden. Die Vergleichswerte wurden nicht angepasst. Für 2015 wird weiterhin ein Umsatz von 75 bis 85 Mio. Euro (42,4 Mio.) erwartet.

Die Zahlen fielen durchwegs besser aus, als von Analysten erwartet. Gerechnet wurde mit einem Umsatz von 14,5 Mio. Euro und einem Nettoverlust von 6,8 Mio. Euro. Der Betriebsverlust ging von 6,4 auf 6,0 Mio. Euro zurück, teilte Valneva am Dienstag ad hoc mit.

Das Umsatzwachstum war hauptsächlich durch starke Ixario-Verkäufe (9,7 Mio. Euro) sowie Umsätze des kürzlich über Crucell zugekauften Impfstoffs Dukoral und des Impfstoff-Vertriebsgeschäftes in den nordischen Ländern Europas (5,4 Mio. Euro) getrieben. Die erstmals konsolidierte schwedische Crucell firmiert jetzt unter Valneva Sweden AB.

Das zugekaufte Unternehmen trug mit einem negatives EBITDA von 1,3 Mio. Euro zum negativen Gesamt-EBITDA von 3,1 Mio. Euro bei. Vor allem die Akquisition führte zu einem Nettomittelabfluss aus der Investitionstätigkeit von 34,9 Mio. Euro. Hauptsächlich aus einer Kapitalerhöhung (41,8 Mio.) und Kreditaufnahmen (14,7 Mio.) flossen gleichzeitig 55,8 Mio. Euro zu. Die liquiden Mittel betrugen per Ende März 39,0 (28,7) Mio. Euro.

Valneva ist aus dem Zusammenschluss der Wiener Intercell mit der französischen Vivalis entstanden. Hauptsitz ist Lyon. Das Unternehmen ist an der Euronext in Paris sowie an der Wiener Börse gelistet und hat ungefähr 400 Mitarbeiter.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"