Valneva im 1. Quartal mit Umsatz- und Gewinn-Plus

Wien/Lyon (APA) - Das börsennotierte österreichisch-französische Impfstoffunternehmen Valneva (vormals Intercell) konnte im ersten Quartal 2018 die Umsatzerlöse von 28,4 auf 32,1 Mio. Euro steigern. Das operative Ergebnis (EBITDA) stieg von 3,4 auf 4,9 Mio. Euro. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen 1,5 Mio. Euro. Im ersten Vorjahresquartal wurde noch ein Verlust von 1,7 Mio. Euro gemacht.

Die Produktumsätze stiegen um 11,5 Prozent von 25,9 auf 28,9 Mio. Euro, teilte Valneva am Donnerstag mit. Die liquiden Mittel, kurzfristigen Vermögenswerte und Wertpapiere verringerten sich von 45,2 auf 36,2 Mio. Euro.

Im US-Reisemarkt sehe man bereits erste Erfolge des neu etablierten, eigenen Marketing- und Vertriebsteams für den Reiseimpfstoff Ixario (Japanische Enzephalitis), so CFO David Lawrence in der Presseaussendung. "Wir bleiben auf die Herstellung und den Vertrieb unserer kommerziellen Produkte und auf Investitionen in die Weiterentwicklung unserer wichtigen Impfstoffkandidaten fokussiert, um das nachhaltige, längerfristige Wachstum des Unternehmens beizubehalten", so Lawrence.

Die Biotechfirma Valneva ist 2013 aus dem Zusammenschluss der Wiener Intercell mit der französischen Vivalis hervorgegangen und hat Standorte in Österreich, Schweden, dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Kanada sowie den USA. Mehr als 450 Mitarbeiter sind bei Valneva beschäftigt.

Wien/Linz (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere hat der Zweitangeklagte Walter Meischberger heute den ganzen Tag lang die genauen Fragen der Richterin zu den Liechtenstein-Konten beantworten müssen. Dabei kam der frühere FPÖ-Spitzenpolitiker und Grasser-Trauzeuge einige Male ins Rätseln - obwohl er ja angibt, alle drei Konten seien in Wahrheit ihm zuzurechnen.
 

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Grasser-Prozess - Meischberger rätselt über Liechtenstein-Konten

Sonja Sarközi wird Chefin der russischen Sberbank Europe in Wien

Wirtschaft

Sonja Sarközi wird Chefin der russischen Sberbank Europe in Wien

Dublin/Frankfurt (APA/dpa) - Die deutsche Bundesregierung soll nach Auffassung der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) mehr für den Luftverkehr und die dort beschäftigten Arbeitnehmer tun. Es gelte unter anderem, atypische Beschäftigungsmodelle auf europäischer Ebene zu unterbinden, erklärte VC-Präsident Ilja Schulz am Mittwoch beim Deutschen Verkehrspilotentag in Frankfurt.
 

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Pilotengewerkschaft Cockpit kritisiert Leihpilotensystem bei Ryanair