Valentinstag: Rosen-Importe der EU zehnmal so hoch wie Exporte

Brüssel (APA) - Die Rosen-Importe der EU lagen im Vorjahr zehnmal so hoch wie die Ausfuhren der wahrscheinlich bekanntesten Blume. Laut Eurostat-Daten vom Dienstag anlässlich des Valentintags exportierte die EU in den ersten zehn Monaten 2017 Rosen im Wert von 62 Millionen Euro. Die Einfuhren lagen dagegen bei 624 Millionen Euro.

Die Niederlande sind unter den 28 EU-Staaten der Hauptimporteur. Mit 478 Millionen Euro aus Drittstaaten (70 Prozent aller Rosen-Einfuhren) lagen die Niederländer vor Litauen (7 Millionen oder 11 Prozent) und Deutschland (5 Millionen oder 8 Prozent). Aus Österreich lagen keine Daten vor.

Beim Export von Rosen aus der EU in Drittstaaten gingen die meisten an Russland (28 Millionen oder 45 Prozent der Ausfuhren), gefolgt von der Schweiz (20 Millionen oder 31 Prozent) und Norwegen (4 Millionen oder 6 Prozent).

Stärkster Lieferant der EU war im Vorjahr Kenia (317 Millionen oder 51 Prozent). Dann folgten Äthiopien (126 Millionen oder 20 Prozent) und Ecuador (108 Millionen oder 17 Prozent).

Rüsselsheim (APA/dpa) - Der Autobauer Opel trennt sich von Teilen seines Rüsselsheimer Entwicklungszentrums. Bis zu 2.000 Mitarbeiter sollen zum französischen Entwicklungsdienstleister Segula wechseln, der am Standort einen Technologie-Campus gründen will, wie beide Unternehmen am Donnerstag mitteilten. Man habe eine strategische Partnerschaft vereinbart.
 

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Opel gibt Teile von Entwicklungszentrum ab

Berlin (APA/Reuters) - Die Deutsche Bahn will ihren Krisen-Betrieb in Deutschland bis 2023 beenden und verlangt dafür milliardenschwere Unterstützung. Zwischen 2019 und 2022 müssten fünf Mrd. Euro zusätzlich investiert werden, heißt es in Konzernunterlagen, die der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag vorlagen.
 

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Deutsche Bahn will bis 2023 wieder flott werden

Luxemburg (APA/dpa) - Preise für Flüge innerhalb der EU dürfen nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs nicht in jeder beliebigen Währung angegeben werden. Airlines, die die Preise nicht in Euro ausweisen, müssten zumindest eine Währung wählen, die mit dem angebotenen Flug objektiv in Verbindung stehe, urteilten die Luxemburger Richter am Donnerstag.
 

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EuGH: Flugpreise dürfen nicht in beliebiger Währung angegeben werden