Vakuumventile-Hersteller VAT geht an Schweizer Börse

Zürich -Der Schweizer Vakuumventile-Hersteller VAT geht am 14. April an die Schweizer Börse. Es sollen 12 Mio. Aktien der bestehenden Aktionäre zuzüglich einer Mehrzuteilungsoption von bis zu 1,8 Mio. bestehenden Aktien zum Kauf angeboten werden, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Die Preisspanne für die angebotenen Aktien wurde mit 39 bis 46 Franken (35,7 bis 42,2 Euro) je Aktie festgesetzt.

Der Erlös von rund 538 bis 635 Mio. Franken (bis zu 582 Mio. Euro) aus dem Börsengang fließt an die Finanzinvestoren Partners Group und Capvis, denen VAT seit rund zwei Jahren gehört. Die Marktkapitalisierung von VAT soll zwischen 1,17 und 1,38 Mrd. Franken liegen.

VAT ist nach der Internet-Sicherheitsfirma Wisekey, die am heutigen Donnerstag ihr Börsendebüt feiert, heuer der zweite Börsengang in der Schweiz.

VAT beschäftigt weltweit rund 1.200 Menschen und erzielte im vergangenen Jahr 411 Mio. Franken Umsatz - um 13 Prozent mehr als im Jahr davor. Der Börsengang liegt in den Händen von Credit Suisse und UBS. Mit an Bord sind auch JP Morgan, die Bank Vontobel und Berenberg.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma