USA ziehen China wegen Diebstahls geistigen Eigentums vor WTO

Genf (APA/Reuters) - Die USA verschärfen den wirtschaftlichen Konflikt mit China und ziehen wegen Diebstahls geistigen Eigentums vor die Welthandelsorganisation (WTO). Die am Freitag eingereichte Beschwerde ist Teil eines Pakets an Maßnahmen, das von US-Präsident Donald Trump angekündigt wurde und zu dem auch die Zölle auf Stahl- und Aluminium-Importe sowie Pläne für Sonderzölle auf chinesische Produkte gehören.

Die USA werfen der Führung in Peking vor, gegen WTO-Regeln zu verstoßen, indem ausländischen Unternehmen die Nutzung ihrer Patentrechte verweigert wird. So sei es Ausländern verboten, chinesischen Firmen die Nutzung ihrer Technologie zu untersagen, wenn die Lizenzvereinbarungen dafür abgelaufen seien. Zudem zwinge China Vertragsbedingungen zum Nachteil für ausländische Technik auf.

Trump wirft China schon seit längerem vor, sich mit unfairen Handelspraktiken Vorteile auf dem Weltmarkt zulasten der USA zu verschaffen. China weist dies zurück und hat mit Gegenmaßnahmen gedroht. Dies schürte die Furcht vor einem Handelskrieg, was auch die Börsen zuletzt schwer belastete.

Wien (APA) - Der heimische Markt für Elektro- und Hybridfahrzeuge ist im ersten Halbjahr 2018 deutlich weniger stark gewachsen als in der ersten Jahreshälfte des Vorjahres. Nachdem die Verkäufe in den ersten sechs Monaten 2017 um rund 70 Prozent gestiegen waren, legten sie im ersten Halbjahr 2018 nur noch um ein Fünftel zu, zeigt eine Auswertung der Unternehmensberatung Ernst & Young (EY).
 

Newsticker

Trotz Diesel-Schwäche - Wachstum bei E-Autos verlangsamt sich

Wien/Linz (APA) - Die Einvernahme des Hauptangeklagten Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) im Korruptionsprozess rund um die Buwog-Privatisierung und den Linzer Terminal Tower hat sich heute, Dienstagvormittag, auf Grassers Geldgeschäfte rund um 500.000 Euro konzentriert. Grasser gibt an, er habe das Geld von seiner Schwiegermutter zur Veranlagung bekommen.
 

Newsticker

Grasser-Prozess - Richterin forscht zu Geldgeschäften Grassers nach

Wolfsburg (APA/dpa) - Der Volkswagen-Konzern hat im ersten Halbjahr erstmals mehr als 5,5 Millionen Fahrzeuge weltweit an seine Kunden ausgeliefert. Das entsprach einem Plus von 7,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im Juni stiegen die Verkaufszahlen um 4,1 Prozent gegenüber dem Einzelmonat 2017 auf insgesamt 958.600 Neuwagen, wie das Unternehmen am Dienstag in Wolfsburg mitteilte.
 

Newsticker

Bester Halbjahres-Absatz für VW-Konzern in der Unternehmensgeschichte