USA ziehen China wegen Diebstahls geistigen Eigentums vor WTO

Genf (APA/Reuters) - Die USA verschärfen den wirtschaftlichen Konflikt mit China und ziehen wegen Diebstahls geistigen Eigentums vor die Welthandelsorganisation (WTO). Die am Freitag eingereichte Beschwerde ist Teil eines Pakets an Maßnahmen, das von US-Präsident Donald Trump angekündigt wurde und zu dem auch die Zölle auf Stahl- und Aluminium-Importe sowie Pläne für Sonderzölle auf chinesische Produkte gehören.

Die USA werfen der Führung in Peking vor, gegen WTO-Regeln zu verstoßen, indem ausländischen Unternehmen die Nutzung ihrer Patentrechte verweigert wird. So sei es Ausländern verboten, chinesischen Firmen die Nutzung ihrer Technologie zu untersagen, wenn die Lizenzvereinbarungen dafür abgelaufen seien. Zudem zwinge China Vertragsbedingungen zum Nachteil für ausländische Technik auf.

Trump wirft China schon seit längerem vor, sich mit unfairen Handelspraktiken Vorteile auf dem Weltmarkt zulasten der USA zu verschaffen. China weist dies zurück und hat mit Gegenmaßnahmen gedroht. Dies schürte die Furcht vor einem Handelskrieg, was auch die Börsen zuletzt schwer belastete.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte