USA verlangen vom IWF entschiedeneres Vorgehen gegen unfairen Handel

Nusa Dua (APA/dpa) - Im Streit über den Umgang mit internationalen Handelsbeziehungen hat US-Finanzminister Steven Mnuchin dem Internationalen Währungsfonds (IWF) vorgeworfen, nicht entschieden genug aufzutreten. Der Fonds, dem 189 Länder der Welt angehören, müsse klar deutlich machen, wo seine Mitglieder Währungs- und Handelspolitik betreiben, mit denen sie sich auf unfaire Art und Weise Vorteile verschaffen.

Die Botschaft dürfte vor allem an China, aber auch an die EU gerichtet sein. Die USA, allen voran Präsident Donald Trump, beschuldigen unter anderem China und die Europäische Union unfairer Handelspraktiken.

Zuletzt hatte Mnuchin in einem Interview erklärt, die USA schauten auch genau auf die chinesische Währung. Er deutete den Verdacht an, China könne seine eigene Währung nach unten manipulieren, um sich Vorteile beim Export zu verschaffen. "Wir rufen den IWF auf, auf mehr Transparenz in der Währungspolitik zu drängen", heißt es in der Stellungnahme Mnuchins.

IWF-Chefin Christine Lagarde hatte den Verdacht bereits am Vortag zurückgewiesen. Die Währungsschwankungen seien eher dem starken Dollar als einer künstlichen Schwächung des Yuan geschuldet.

Mnuchin forderte den IWF ferner auf, Ländern mit großen Außenhandelsüberschüssen - dies betrifft neben China auch Deutschland - Empfehlungen an die Hand zu geben, die Überschüsse zu verkleinern. Die USA haben ihrerseits ein riesiges Außenhandelsdefizit, das Präsident Trump mit seiner protektionistischen Handelspolitik bisher vergeblich zu bekämpfen versucht.

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der deutsche Großhandelskonzern Metro weitet sein Angebot digitaler Hilfen für Gastronomen aus und will damit besser mit ihnen ins Geschäft kommen. Mehr als 100.000 Gastronomiebetriebe in 14 Ländern nutzten bereits das Angebot des Konzerns, kostenlos Seiten im Internet einzurichten, sagte Metro-Chef Olaf Koch am Dienstag.
 

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Metro will Gastronomen neue Digital-Services anbieten

New York (APA/Reuters) - Die Erfolgsserie der großen Wall-Street-Banken hält an. Nachdem zuletzt bereits zahlreiche US-Institute glänzen konnten, standen ihnen am Dienstag Goldman Sachs und Morgan Stanley mit ihren Quartalsergebnissen in nichts nach. Allerdings litten alle US-Institute unter dem vergleichsweise schwachen Handel an den globalen Anleihemärkten im Sommer.
 

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Goldman Sachs und Morgan Stanley können glänzen

Peking (APA/dpa) - Nach langer Eiszeit geht China wieder auf Norwegen zu. Bei einem Besuch des norwegischen Königspaares in China sind am Dienstag 25 Wirtschaftsabkommen und mehrere politische Vereinbarungen unterzeichnet worden. Der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping empfing König Harald und Königin Sonja in Peking an der Großen Halle des Volkes mit militärischen Ehren.
 

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Norwegisches Königspaar besucht China: Wirtschaftsabkommen besiegelt