USA haben größtes Potenzial für Onlinehandel -Österreich auf Platz 27

Die USA, China und Großbritannien haben einer Untersuchung des Unternehmensberaters A.T.Kearney zufolge das größte Potenzial für Onlinehandel. Österreich ist erstmals in der Wertung vertreten und nimmt Platz 27 ein. Der weltweite Onlineumsatz stieg 2014 um 20 Prozent auf mehr als 800 Mrd. US-Dollar (738,7 Mrd. Euro). Der amerikanische Online-Markt stieg im Vorjahr um 15 Prozent.

A.T.Kearney bewertet die Rangliste der Top-Märkte anhand der Größe des Onlinemarktes, Verbraucherverhalten, Infrastruktur und Wachstumspotenzial.

In den USA profitierte der Online-Handel dabei besonders von der anziehenden Konjunktur in Nordamerika und konnte China vom Spitzenplatz verdrängen. Dies war nach Angaben der Handelsexperten nicht nur auf das etwas schwächere Wachstum beim E-Commerce im Reich der Mitte zurückzuführen, sondern auch auf offene Fragen bei den langfristigen makroökonomischen Rahmenbedingungen in China, etwa bei Infrastrukturinvestitionen und Verbraucherausgaben.

In Europa machten Großbritannien (3), Deutschland (5) und Frankreich (6) jeweils einen Platz gut. Große Fortschritte machten der Untersuchung zufolge Belgien (mit einer Verbesserung um 15 Plätze auf den 9. Rang), Dänemark (12 Plätze nach oben auf Rang 15) sowie Spanien (neu im Index auf Rang 18). Auch Mexiko stieg neu in das Ranking auf Platz 17 ein, während Brasilien (-13 Plätze auf Rang 21) und Argentinien (-17 Plätze auf Rang 29) aufgrund ihrer schwachen Konjunktur starke Einbußen erlitten.

A.T.Kearney macht einige Trends aus, die den Onlinehandel prägen. Die Zukunft liege darin, Online-Shopping und den traditionellen Einkauf miteinander zu verknüpfen. Wachstumschancen sieht der Berater in neuen Märkten. Als Beispiel führt A.T.Kearney die deutsche Modefirma Tom Tailor an, die kürzlich eine Kooperation mit einem indischen Onlinehändler bekannt gab.

"Angesichts der großen Mengen privaten Kapitals, die in den letzten Jahren in den E-Commerce-Markt geflossen sind, und einiger aufsehenerregender Börsengänge sind weitere Börsengänge zu erwarten", so der Berater.

Wien/Bochum (APA) - Buwog-Chef Daniel Riedl widerspricht dem Vorwurf, die Bundeswohnungen seien 2004 von der damaligen Bundesregierung zu billig verkauft worden. Zur in diesen 14 Jahren eingetretenen Wertsteigerung von 588 Mio. auf 3,2 Mrd. Euro, soviel bietet die deutsche Vonovia, sagte Riedl am Freitag im Ö1-"Mittagsjournal" des ORF-Radios: "Ich bin persönlich stolz drauf."
 

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Buwog-Chef Riedl verteidigt kräftige Wertsteigerung des Unternehmens

Wien (APA) - Bei der insolventen Wienwert-Holding hat am Freitag die erste Gläubigerversammlung stattgefunden. Laut Bericht des Masseverwalters Norbert Abel beträgt das liquide Vermögen derzeit gerade einmal 40.000 Euro, berichtete Anlegeranwalt Lukas Aigner am Nachmittag. Die Anleihen seien aus Sicht des Masseverwalters faktisch nicht besichert.
 

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Wienwert-Masseverwalter: 40.000 Euro Vermögen, Bonds nicht besichert

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi hat nach einem Gewinnsprung 2017 einen klaren Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gescheut. Das sorgte an der Börse für Enttäuschung: Vivendi-Aktien brachen am Freitag zeitweise um knapp neun Prozent ein und waren größter Verlierer im Parise Auswahlindex CAC 40.
 

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Medienkonzern Vivendi lässt Anleger über 2018 im Dunkeln: Aktie fällt