USA blieb 2014 größter Öl- und Gasproduzent der Welt

Die USA bleibt dank der umstrittenen Fracking-Technologie der größte Produzent von Öl und Gas weltweit. 2014 habe das Land seinen Vorsprung vor Russland und Saudi-Arabien sogar noch vergrößert, teilte die US-Energieagentur EIA am Dienstag mit. Demnach produzierten die USA in etwa 27 Millionen Barrel (Fass zu je 159 Liter), Russland 21 Millionen und Saudi-Arabien 14 Millionen Barrel.

Beim Fracking - kurz für "hydraulic fracturing" - werden Wasser, Sand und Chemikalien in Gestein gepresst. Durch den dadurch entstehenden Druck soll Gas oder Öl freigesetzt werden. Kritiker warnen aber, dass die chemischen Substanzen durch undichte Stellen ins Erdreich eindringen könnten.

In den USA werden laut EIA Öl und Gas in etwa gleichen Mengen gefördert. Dies gilt auch für Russland. Saudi-Arabien hingegen fördert fast nur Öl. Das Produktionswachstum in Russland sei im vergangenen Jahr schwächer ausgefallen, erklärte die US-Energieagentur. Gründe seien das schwache Wirtschaftswachstum in Europa und der relativ milde Winter 2013/14. Dies habe den Vorsprung der USA vergrößert.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht