USA blieb 2014 größter Öl- und Gasproduzent der Welt

Die USA bleibt dank der umstrittenen Fracking-Technologie der größte Produzent von Öl und Gas weltweit. 2014 habe das Land seinen Vorsprung vor Russland und Saudi-Arabien sogar noch vergrößert, teilte die US-Energieagentur EIA am Dienstag mit. Demnach produzierten die USA in etwa 27 Millionen Barrel (Fass zu je 159 Liter), Russland 21 Millionen und Saudi-Arabien 14 Millionen Barrel.

Beim Fracking - kurz für "hydraulic fracturing" - werden Wasser, Sand und Chemikalien in Gestein gepresst. Durch den dadurch entstehenden Druck soll Gas oder Öl freigesetzt werden. Kritiker warnen aber, dass die chemischen Substanzen durch undichte Stellen ins Erdreich eindringen könnten.

In den USA werden laut EIA Öl und Gas in etwa gleichen Mengen gefördert. Dies gilt auch für Russland. Saudi-Arabien hingegen fördert fast nur Öl. Das Produktionswachstum in Russland sei im vergangenen Jahr schwächer ausgefallen, erklärte die US-Energieagentur. Gründe seien das schwache Wirtschaftswachstum in Europa und der relativ milde Winter 2013/14. Dies habe den Vorsprung der USA vergrößert.

Wien (APA) - Österreichs Industriekonjunktur ist im Mai zum vierten Mal heuer leicht zurückgegangen, bleibt aber trotzdem noch stark, zeigt der UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex. Der globale Wachstumsdämpfer mit zunehmenden protektionistischen Tendenzen und Unsicherheiten sei aber auch in Österreich zusehends spürbar.
 

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Industrie bleibt trotz stagnierender Auslandsnachfrage stark

Berlin (APA/Reuters) - Die Regierungsbildung in Italien zwischen der Lega und den 5 Sternen sind am Veto von Staatspräsident Sergio Mattarella gescheitert. Dieser weigerte sich, einen ausgesprochenen Euro-Kritiker zum Finanzminister zu ernennen. Die Aussicht auf Neuwahlen sorgte am Montag an den Börsen für Erleichterung bei Investoren. Ökonomen sagten in ersten Reaktionen:
 

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Analysten zur politischen Krise in Italien

Mailand (APA/dpa) - Nach der gescheiterten Regierungsbildung in Rom ist der italienische Aktienmarkt am Montag mit deutlichen Kursgewinnen in den Handel gestartet. Der Leitindex FTSE MIB rückte im frühen Handel um 1,80 Prozent auf 22.800,79 Punkte vor und wurde dabei angeführt von festen Bankenwerten. Neben dem Aktienmarkt legten auch der Euro und italienische Staatsanleihen zu.
 

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Italienische Aktien steigen nach geplatzter Regierungsbildung