USA liefern Kampfraketen für 300 Millionen Dollar an Emirat Katar

Washington (APA/AFP) - Die USA haben dem Emir von Katar bei dessen Washington-Besuch neue Rüstungslieferungen in Aussicht gestellt. Die US-Regierung billigte den Verkauf von 5000 hochmodernen Lenk-Raketen im Wert von 300 Millionen Dollar (243,82 Mio. Euro), wie das Verteidigungsministerium am Montag in Washington bekannt gab.

Die Ankündigung erfolgte einen Tag vor dem geplanten Treffen von Emir Tamim bin Hamad Al Thani mit US-Präsident Donald Trump. Das Verteidigungsministerium billigte das Rüstungsgeschäft nach eigenen Angaben, weil Katar eine "wichtige Kraft für politische Stabilität und und wirtschaftlichen Fortschritt in der Golfregion" sei. Das Geschäft betrifft so genannte APKWS-Raketensysteme. Das englische Kürzel steht für "Fortgeschrittene Präzisions-Tötungs-Waffensysteme". Mit den 5000 Flugkörpern sollen ebensoviele Sprengköpfe geliefert werden.

Katar ist ein enger Verbündeter der USA; allerdings trägt es derzeit einen diplomatischen Konflikt mit anderen US-Verbündeten in der Region aus. Angeführt von Saudi-Arabien haben mehrere Golfstaaten eine Blockade gegen das kleine Emirat verhängt, dem sie eine zu große Nähe zum Iran sowie die Finanzierung von Extremistengruppen vorwerfen.

Erst in der vergangenen Woche war der einflussreiche saudiarabische Kronprinz Mohammed bin Salman von Trump empfangen worden. Beim Besuch des Prinzen in den USA wurden Rüstungsgeschäfte im Volumen von zwei Milliarden Dollar vereinbart.

Jena (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einem Euro-Finanzminister eine Absage erteilt. Bei einem Bürgerdialog am Dienstag in Jena plädierte die Kanzlerin zudem dafür, den geplanten Eurozonen-Haushalt als Teil des EU-Haushalts zu schaffen und nicht als eigenständiges Etat für die 19 Länder der Währungsunion. Einem Euro-Finanzminister fehlten zwei entscheidende Dinge, sagte Merkel.
 

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Merkel lehnt Euro-Finanzminister ab

Jena (APA/Reuters) - Die beschlossene PKW-Maut soll nach Angaben der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden. "Jetzt ist das wieder auf der Tagesordnung", sagte Merkel am Dienstag auf einem Bürgerdialog in Jena. "Das soll noch in dieser Legislaturperiode kommen." Das Gesetz sei beschlossen, momentan liefen die Ausschreibungsverfahren, wer die Pkw-Maut eintreiben solle.
 

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Merkel: Pkw-Maut soll bis 2021 umgesetzt werden

Regensburg/Wien/Donauraum (APA/dpa/) - Der Sommer sorgt für einen Negativrekord in Deutschland: Noch nie zuvor wurde ein so niedriger Wasserstand auf der Donau gemessen wie am Wochenende. Deshalb konnten keine Schiffe mehr auf dem bayrischen Abschnitt zwischen Straubing und Deggendorf fahren. Anders ist die Situation in Österreich: "Schifffahrt frei" vermeldet DoRIS, das Donau River Information System auf seiner Online-Präsenz.
 

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Deutsche Donauschifffahrt steht still - Österreich ohne Sperren