USA kündigen Blockade von Richteramt bei WTO-Berufungsinstanz an

Genf (APA/Reuters) - Die USA sperren sich gegen die Personalpolitik der Welthandelsorganisation (WTO) und bringen damit ein wichtiges WTO-Gremium an den Rand der Handlungsunfähigkeit. Die Washingtoner Regierung teilte dem Streitschlichtungsgremium der Genfer Organisation laut einem in der Schweiz ansässigen Handelsvertreter mit, dass sie der Bestätigung eines Richters in einem zentralen WTO-Amt nicht zustimmen werde.

Die USA sehen sich demnach nicht in der Position, grünes Licht für eine weitere Amtszeit von Shree Baboo Chekitan Servansing zu geben. Dieser ist einer von vier verbliebenen Richtern in der eigentlich siebenköpfigen Berufungsinstanz des Streitschlichtungsgremiums, das praktisch einem obersten Welthandelsgericht gleichkommt. Drei Richter sind laut Satzung zur Begutachtung von Berufungsfällen mindestens notwendig.

US-Präsident Donald Trump ist einer der schärfsten Kritiker der WTO, Berichte über einen geplanten Ausstieg der USA hat er aber dementiert. Seine Regierung liegt in Handelsfragen derzeit vor allem mit China über Kreuz. Die WTO dient unter anderem dazu, gerade solche Handelskonflikte über ein fest verankertes Schiedssystem zu lösen - letztlich mit der derzeit personell geschwächten Berufungsinstanz.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen